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AC Bad Reichenhall - SVW Burghausen Schüler
25. November 2017 18:00 h - 19:00 h

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13.11.2017
 
Klarer 21:9-Sieg gegen Lübtheen - Beide Teams nicht Bestbesetzung
 
Von: Michael Buchholz


Der SV Wacker Burghausen eilt in der DRB-Bundesliga Südost weiter von Sieg zu Sieg. Erwartungsgemäß gelang dem ungeschlagenen Tabellenführer auch am Samstag mit 21:9 ein klarer Erfolg gegen den RV Lübtheen, bei dem beide Staffeln allerdings nicht in bester Besetzung antreten. Nach eineinhalb Wochen Pause konnte Trainer Alexander Schrader die Form seiner Athleten allerdings nicht im vollen Umfang testen, da Maxi Lukas und Johannes Batt noch nicht einsatzfähig waren.

Wirf den Omarov - eine spektakuläre Aktion von Ramsin Azizsir.

Eine klare Sache war das Duell gegen Fabian Schmidt für Enes Akbulut.

Für Batt rückte Kakhaber Khubetzhty ins Freistil-Mittel auf und brannte gegen Benjamin Opitz, immerhin zweifacher deutscher Junioren-Meister ein wahres Feuerwerk an Beinangriffen und Schrauben ab. „Weltklasse“, schwärmte Schrader über den Russen, der ganz offensichtlich nur den Vorwärtsgang kennt und seinen 21-jährigen Kontrahenten in 2:45 Minuten mit 16:0 von der Matte fegte.

Anstelle von Lukas kam Konstantin Kainhuber aus der 2. Mannschaft im der Greco-Klasse bis 80 Kilogramm zum Einsatz und hatte gegen Karan Mosebach trotz heftiger Gegenwehr keine Mittel. Dass Markus Fürmann im Freistil-Welter gegen den zweimaligen deutschen Vizemeister Lennard Wickel kurz vor der Pause aufs Blatt ging, war ein Ausrutscher, der den ehemaligen Angerer in letzten Kampf des Abends selbst am meisten wurmte. Schrader: „So etwas passiert. Erst macht er richtig klasse Aktionen, dann ist aber so blöd in den Griff reingeraten, dass er keine Luft mehr bekommen hat. Schade, ich hätte gerne noch die zweite Runde des Kampfes gesehen.“

Einen Mann der Zukunft präsentierte die Gäste den über 600 Zuschauern in der Sportparkhalle in der Eingangsklasse mit dem erst 17-jährigen Dänen Nikolai Soheil Mohammadi, der Mariusz Los einen sehenswerten Fight bot. Am Ende setzte sich der Pole dank seiner großen Routine und Abgeklärtheit mit 10:0 Punkten durch. Auch im Freistil-Schwergewicht verfügt der sympathische Club aus Mecklenburg-Vorpommern, der am Samstag die weiteste Reise der ganzen Saison absolvierte, mit dem deutschen Junioren-Meister Ilja Mathuhin über eine vielversprechende Zukunftsaktie. Hatte Erik Thiele den Hinkampf mit 8:0 gewonnen so setzte sich der deutsche Meister in Diensten der Wacker-Staffel dieses Mal mit 12:0 durch. „Eine Steigerung. Das will ich sehen, insofern alles gut“, erklärte Schrader, der natürlich perspektivisch denken muss und seinen Athleten bis zum Start der Endrunde auch noch die letzten Prozentpunkte raus kitzeln möchte.

Mit nur 55 Kilogramm war Alexander Röll im Freistil-Bantam für Vladimir Egorov natürlich kein Prüfstein: Der Mazedonier fertigte Röll in etwas mehr als einer Minute technisch überlegen mit 16:0 ab. Einen 5:1-Arbeitssieg nebst einem tollen Wurf landete Ramsin Azizsir im Greco-Halbschwer gegen den Tschechen Artur Omarov, wobei der EM-Dritte aufgrund einer leichten Blessur nicht mit dem letzten Hemd kämpfte. Richtig spannend wurde es dagegen in Greco-Leicht zwischen Andi Maier und Andrej Ginc. Am Ende setzte sich der deutsche Juniorenmeister nach einem hochklassigen Kampf mit 3:2 durch und revanchierte sich für die 6:8-Vorrunden-Niederlage. „Andi hat mich trotzdem auf ganzer Linie überzeugt“, so Schrader.

Nach der Khubetzhty-Show durfte auch Enes Akbulut in der Freistil-Klasse bis 71 Kilogramm trotz klaren Gewichtsnachteils mit einem Überlegenheitssieg Selbstvertrauen tanken: Fabian Schmidt hatte den Angriffen des Burghausers nichts entgegenzusetzen und musste sich nach gut zwei Minuten in sein vorgezeichnetes Schicksal ergeben. Glück hatte am Samstag Matthias Maasch, der nach der Niederlage von Kainhuber im Greco-Welter den vorletzten Kampf des Abends gegen Frederik Bjerrehuus mit 2:1 gewann. Kampfrichter Claudio Bibbo lag offensichtlich nicht ganz richtig, als die beiden Wertungen des Kampfes fielen, denn eigentlich hätte der mehrfache dänische Meister in dieser Situation die „Zwei“ bekommen müssen. Doch ganz nach dem Motto „einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul“ verwaltete Maasch seinen Vorsprung bombensicher.



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