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04.10.2017
 
Nordlichter können Wacker-Ringern kein Bein stellen: 4:20 Auswärtssieg in Lübtheen
 
Von: Michael Buchholz


Der SV Wacker Burghausen hat sich auch im hohen Norden nicht von seinem Erfolgskurs abbringen lassen und die Tabellenführung in der DRB-Bundesliga Südost mit dem vierten Sieg im vierten Kampf ausgebaut. Die Ringer von Trainer Alexander Schrader fuhren beim RV Lübtheen acht Einzelerfolge ein und setzten sich sicher mit 20:4 durch. „Es war schon etwas stressig für die Mannschaft und alle Beteiligten, aber insgesamt hat es auch Spaß gemacht“, so Schrader über die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. Beeindruckt war der Coach vom Publikum in Lübtheen. „Da waren 500 oder 600 Leute in der Halle, die Stimmung war überragend und das Publikum war absolut fair. Eine tolle Atmosphäre, auch weil die Kämpfe richtig gut moderiert wurden, auch mal mit lustigen Kommentaren. Das war richtig locker. Da können wir uns schon auch noch mal was abschauen.“

Armin Majoros musste im Schwergewicht ein hartes Stück Arbeit verrichten, ehe sein Sieg gegen Artur Omarov feststand.

Das Gefecht des Abends lieferten sich Rajbek Bisultanov und Eugen Ponomartschuk im Greco-Mittel, am Ende setzte sich der Däne ganz knapp mit 11:10 durch. „Eugen hatte in der ersten Runde etwas Anlaufschwierigkeiten, die zweite Runde war dann aber extrem gut. Und zwar von beiden Ringern. Das war absolut ein Highlight“, so Schrader. Bisultanov führte zur Pause schon mit 10:4, ehe der Burghauser aufdrehte und drei Sekunden vor dem Gong auf 11:10 herankam, hätte der Kampf noch eine halbe Minute länger gedauert, wäre Ponomartschuk wohl als Sieger von der Matte gegangen. Schrader: „Zum Schluss waren beide Ringer total kaputt, für mich sind beide Sieger.“

Im Fliegengewicht setzte sich Vladimir Egorov auch mit angezogener Handbremse gegen Alexander Röll zu Beginn der zweiten Runde technisch überlegen durch, eine Klasse höher machte Virgil Munteanu seinen bisher besten Saisonkampf und gewann gegen den Dänen Anders Nyblom mit 2:0. „Es war eng und ausgeglichen, am Ende aber verdient“, urteilte Burghausens Trainer, der sich im Freistil-Leicht gewünscht hätte, dass Enes Akbulut etwas cleverer agiert hätte. Dennis Langner spielte gegen den jungen Burghauser seine Routine aus und siegte auch dank körperlicher Überlegenheit mit 10:0.

Abgeklärt präsentierte sich Andi Maier in der Klasse bis 71 Kilogramm gegen den Deutschen Juniorenmeister Andrej Ginc, den er nach sechs Minuten mit 6:4 besiegen konnte. Vor allem im Boden spielte der körperlich sehr präsente Maier bei drei Rollen seine Stärke aus. Altmeister Martin Buhz war im Freistil-Welter für Kakhaber Khubetzhty nur ein besserer Sparringspartner, der nach 2:16 die Überlegenheit des Burghauser anerkennen musste, dagegen lieferten sich Karan Mosebach und Michael Widmayer im Greco-Welter einen Kampf auf Biegen und Brechen. Widmayer hatte leichte Vorteile im Standkampf, lag aber lange hinten und konnte sich erst eine Sekunde vor Schluss mit einer Zweierwertung, die ihm den Sieg brachte, belohnen. „Ein toller Kampf, der eigentlich keinen Verlierer verdient gehabt hätte“, so Schrader.

Im Schnelldurchlauf fertigte Benjamin Sezgin in der Freistilklasse bis 80 Kilogramm Sebastian Otto technisch überlegen ab. „Unglaublich, wie er marschiert“, freute sich Schrader über seinen Deutschen Meister. Mehr zu kämpfen hatten dagegen in den beiden oberen Gewichtsklasse Erik Thiele und Armin Majoros. Thiele hätte im Freistil-Halbschwer  letztlich etwas höher als 8:0 gegen Ilja Matuhin gewinnen können, doch sein Gegner entkam ihm einige Male ganz knapp. Schrader: „Er kommt allmählich richtig in Form.“ Majoros landete zwar einen sicheren 6:0-Erfolg gegen Artur Omarov, Schrader war aber „etwas überrascht“, dass sich Majoros bei aller Souveränität so schwer getan hat: „Der Gegner hat allerdings auch richtig gefightet.“



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