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03.01.2024
 
Halbfinal-Hinkampf: KSC Germania Hösbach zu Gast in Burghausen
 
Von: Roman Hölzl


Der erste Schritt ist getan: Mit dem ASV Schorndorf konnten die Burghauser Ringer einen der stärksten Widersacher im Rennen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Viertelfinale ausschalten - und das auf bravouröse Art und Weise. Nun wartet beim anstehenden Halbfinal-Hinkampf eine echte "Wundertüte" auf die Mannschaft von Cheftrainer Eugen Ponomartschuk. Bereits in der regulären Bundesligasaison überzeugten die "Vikings" dank eines breiten und flexibel zusammengestellten Kaders und galten für jeden Gegner als überaus schwer auszurechnender Gegner. Extra für die Play-Offs verpflichteten die Unterfranken noch drei weitere Hochkaräter, wodurch die Mannschaft nochmals gehörig an Qualität zulegen konnte.

Roland Schwarz könnte auf den amtierenden Europameister Malkhas Amoyan treffen.

"Die Mannschaft der Hösbach Vikings hat in den Playoffs nur noch rudimentär mit der Mannschaft zu tun, gegen die wir heuer bereits zweimal knapp gewinnen konnten. Mit den Verpflichtungen des Europameisters Malkhas Amoyan, des U23 Vize-Europameisters Niklas Öhlen und des Türken Yavuz Fatih Sentürk verfügt Hösbach nun über noch mehr Flexibilität, was der Halbfinal-Begegnung noch mehr Spannung verleiht.", so SVW-Cheftrainer Eugen Ponomartschuk, der betont: "Am Ende wird es zu einem großen Aufstellungspoker beider Mannschaften kommen. Wir werden auf alles gefasst sein und möchten bereits in der heimischen Sportparkhalle den Grundstein für den möglichen Finaleinzug legen."

Mit einer wahren Herkulesaufgabe wird gleich zum Einstieg in den Kampfabend Burghausens Givi Davidovi konfrontiert werden, sollten die Gastgeber erneut auf den bislang ungeschlagenen Kasachen Daulet Temirzhanov zurückgreifen, gegen den Davidovi schon in der Bundesliga-Saison gehörig unter die Räder kam. Mit einem 15:0 Sieg überzeugte Temirzhanov Hösbachs neuen Chefcoach Bengt Trageser restlos. Die Frage wird am Ende lauten: Wo wird Hösbach den einzigen zulässigen Nicht-EU-Ausländer in seinem Kader einsetzen? In Frage kommen hier neben dem Kasachen Temirzhanov in der Klasse bis 57kg Freistil noch der armenische Superstar Malkhas Amoyan, der als amtierender U23-Welt- und Senioren-Europameister in der Klasse bis 86kg gr./röm. eingesetzt werden kann. Mit einem rein deutschen Duell kann im nachfolgenden Schwergewichtskampf gerechnet werden, sollten sich Ramsin Azizsir und Hösbachs Robin Ferdinand gegenüberstehen. Da beide Ringer ein ähnliches Kampfgewicht auf die Waage bringen - beide Sportler bringen um die 100kg auf die Waage - kann mit einem offenen Kampfverlauf gerechnet werden. Da Azizsir heuer bereits Ferdinand souverän mit 8:4 bezwingen konnte, gilt sein Platz im Wacker-Team als sehr sicher. Sollten in der Klasse bis 61kg gr./röm. die beiden Trainer ihren arrivierten Kräften das Vertrauen schenken, sollte es sich auf einen spannenden Kampf zwischen Fabian Schmitt und Peter Haase hinauslaufen. Den letztjährigen Kampf konnte Schmitt knapp mit 3:1 für sich entscheiden. In der laufenden Saison war Haase lange verletzt und wurde durch das Eigengewächs Sergej Vogel ersetzt, sodass man gespannt sein darf, ob Haases Fitnesszustand einen Einsatz im Halbfinale zulässt. In der Klasse bis 98kg Freistil sollten sowohl Erik Thiele als auch Akhmed Magamaev im Kampf gegen Johannes Deml als leichte Favoriten auf die Matte gehen, wenngleich das Hösbacher Eigengewächs in der laufenden Saison mit hervorragenden Leistungen brillierte. Zum Abschluss des ersten Kampfabschnitts wartet in der Klasse bis 66kg Freistil auf die Zuschauer ein echtes Schmankerl. Während auf Seiten des KSC Germania Hösbach das Eigengewächs Niklas Dorn - ein ausgemachter deutscher Spitzenringer - gesetzt ist, kann der SV Wacker Burghausen wahlweise Weltmeister Iszmail Muszukajev oder Magomed Kartojev aufbieten. Wie man bereits im Viertelfinale gesehen hat, könnte aber auch Dreifach-Europameister Arsen Harutyunyan für den SVW auflaufen. Während Muszukajev den Hösbacher in der Vorrunde des Vorjahres souverän besiegen konnte, kassierte Kartojev nach einem Kampf auf Augenhöhe eine knappe 6:8 Punktniederlage. Arsen Harutyunyan sicherte sich bei seinem Bundesligadebut gegen Dorn einen klaren 11:0 Sieg, sodass man in dieser Klasse gespannt sein darf, wen der SVW ins Rennen schicken wird.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit erwartet die Zuschauer Ringsport der Extraklasse, wenn im Kampf der Klasse bis 86kg gr./röm. für die Gastgeber entweder der international erfahrene Bulgare Aik Mnatsakanian oder eben Europameister Malkhas Amoyan auf die Matte gehen wird. Mit einem der beiden wird es Burghauses Roland Schwarz zu tun bekommen, der seinerseits auf eine bislang tadellose Saisonleistung zurückblicken kann. Auch für Witalis Lazovski, der nach seinem Abkochen in de 66kg Klasse nun zurück im 71kg-Limit antreten muss, wird der KSC Germania Hösbach am kommenden Kampfabend vermutlich einen Deutschen Spitzenringer als Gegner parat haben - Nils Buschner. Alternativ könnte auch der schwedische U23 Vize-Europameisters Niklas Öhlen im 71kg-Limit auflaufen, sodass sich die Zuschauer auf ein Mattengefecht freuen könnten, das es in der Bundesliga bislang noch nicht zu sehen gab.

Im Duell zweier Neuzugänge wird Burghausens Rasul Altemirov in der Klasse bis 80kg Freistil verglichen zur Vorwoche eine erhebliche Leistungssteigerung vollziehen müssen, wenn er gegen den bisher ungeschlagenen Rumänen Yakub Shikhdzhamalov die Matte als Sieger verlassen möchte. Alternativ könnte das Burghauser Trainerteam auch Neuzugang Zelimkhan Khadjiev ins Rennen sicken, der bei seinen bisherigen Auftritten restlos überzeugen konnte. Sollten die Burghauser Trainer diese Variante wählen, bliebe im 75kg Limit noch Platz für Rasul Altemirov oder Iszmail Muszukajev, die es mit dem Hösbacher Aushängeschild und aktuell stärksten deutschen Freistil-Ringer der 75kg-Klasse Tim Müller zu tun bekommen werden. Als gesetzt gilt im abschließenden Greco-Kampf der 75kg-Klasse auf Burghauser Seite Michael Widmayer. Ganz gleich, wer sich ihm auf Seiten der Gäste in den Weg stellen wird - mit einem engen Kampfverlauf wird gerechnet, da sowohl Nils Buschner als auch der Pole Gevorg Sahakyan als bärenstarke Gegner gelten. Da über den gesamten Kampfabend hinweg mit einer Vielzahl an knappen Einzelergebnissen gerechnet wird, könnte des finale Duell sogar über den Ausgang des gesamten Mannschaftskampfes entscheiden.

Die Burghauser Ringerabteilung stellt sich auf einen entsprechend großen Andrang ein, da die Gäste bereits ankündigten, mindestens einen Fanbus einzusetzen. Wie bereits zuletzt findet bereits am Freitag, 05.01. zwischen 16:00 und 17:30 Uhr einen Ticketvorverkauf im Foyer der Sportparkhalle statt, an dem auch die begehrten nummerierten Sitzplätze in den ersten Reihen direkt an der Matte erworben werden können. Die Pforten der Burghauser Sportparkhalle öffnen am 06.01.2024 bereits um 16:30 Uhr, Kampfbeginn ist um 19:20 Uhr. Neben einer Grillstation und einem Glühweinverkauf lädt der SVW nach dem Mannschaftskampf zur gemütlichen Neujahrsparty ein, um gemeinsam den ersten Halbfinalkampf beim Fachsimpeln zwischen Fans und Sportlern Revue passieren zu lassen.



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