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09.12.2021
 
Wacker-Ringer planen Abschlusssieg beim Schlusslicht in Viernheim
 
Von: Michael Buchholz


Letzter Kampftag der Doppelrunde in der Ringer-Bundesliga Südost: Ist die Konstellation Tabellenführer gegen Schlusslicht im Fußball stets ein wenig knifflig, so sind Überraschungserfolge der Underdogs im Ringsport bei einigermaßen normalen Aufstellungsvarianten praktisch ausgeschlossen. Insofern fahren die Ringer von Spitzenreiter SV Wacker Burghausen am morgigen Samstag auch als ganz klarer Favorit zum noch sieglosen Schlusslicht nach Viernheim, um dort den neunten Saisonsieg klarzumachen.

Gut in Form: Erik Thiele ist auch in Viernheim auf "Sieg" eingestellt.

Die Gäste von der Salzach haben bislang eine fulminante Saison hingelegt, haben so manchen Widrigkeiten getrotzt und sich nur eine Niederlage in Lichtenfels geleistet. Sowohl organisatorisch als auch sportlich eine bärenstarke Leistung, die einem dreifachen Champion würdig ist. Trotz der Verletzungen von Ramsin Azizsir, Erik Thiele und Andi Maier, die erst im Laufe der Saison einsteigen konnten, ist es dem Team um Trainer Eugen Ponomartschuk stets gelungen eine schlagkräftige Truppe auf die Matte zu bringen, die dann auch ihre Leistung abgerufen hat. Das ist angesichts des quantitativ überschaubaren Kaders gar nicht hoch genug einzuschätzen. Liegt aber eben auch an der akribischen Planung, die in der Pandemie nicht nur die Verfügbarkeit ausländischer Sportler samt Reisemöglichkeiten abdecken, sondern auch etwaige Quarantäne-Zeiten berücksichtigen muss. Auch sonst ist ja vieles nicht wie einst gewohnt, die Hygiene-Maßnahmen beim Training und beim Wettkampf erfordern logistisch jede Menge Mehraufwand. Ebenso die ständig wechselnden Vorgaben für den Zuschauer-Einlass, die am vergangenen Samstag kurzfristig in einem Geisterkampf gegen Reilingen gipfelten – da hagelt es auch jede Menge ungerechtfertigte Kritik für die Verantwortlichen, die ja nur die gerade geltenden Maßnahmen umsetzen müssen.

Dass die Abteilung Ringen trotz finanzieller Einschränkungen in Corona-Zeiten und damit verbundener Abgänge zahlreicher Leistungsträger der letzten Jahre, ihre Hausaufgaben im Vorfeld bestens erledigt hat, zeigen unter anderem die eindrucksvollen Bilanzen der Neuzugänge Iszmail Muszukajev und Akhmed Adamovich Magamaev, die voll eingeschlagen haben. Nebenbei haben die Wacker-Ringer mit Roland Schwarz ja auch noch während der Saison einen WM-Bronzemedaillengewinner und mit Idris Ibaev einen U23-Weltmeister „produziert.“

Inwieweit Ponomartschuk einigen Dauerbrennern in Viernheim eine Pause gönnen wird, wollte sich der Coach nicht in die Karten blicken lassen. Allerdings bietet der Kampf beim Schlusslicht, das Burghausen im Hinkampf mit 27:4 abgefertigt hat, natürlich auch die Gelegenheit für das ein oder andere Experiment. Der wöchentliche Rhythmus der Stamm-Athleten wird ohnehin durchbrochen, da in den Bundesliga-Gruppen West und Südwest ja noch am 18. Dezember jeweils ein Kampftag auf dem Programm steht, ehe die Endrunde beginnen kann – alles immer unter der Berücksichtigung des aktuellen Infektionsgeschehens und der jeweils gültigen Verordnungen.



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