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02.03.2020
 
Interview mit Werner Steinbrunner (Hauptsponsor, Elektro Rösler)
 
Von: Roman Hölzl




 

Herr Steinbrunner, Ihre Firma Elektro Rösler zählt mit zu den langjährigsten Sponsoren der Burghauser Ringer. Zudem unterstützen mit den Solar-Spezialisten der blue Group und die auf Kälte- Lüftungs- und Klimatechnik ausgerichtete ISB GmbH zwei weitere Tochterfirmen die Burghauser Ringer. Was waren Ihre Beweggründe, die Burghauser Ringer in diesem hohen Umfang zu fördern?

An und für sich begeistern wir uns für den Ringsport und natürlich die Stimmung in der Halle. Darüber hinaus hat uns schon immer das sympathische Auftreten der Ringerabteilung imponiert. Der Zusammenhalt innerhalb der Abteilung ist einfach beeindruckend: Wenn es darum geht, etwas gemeinsam zu bewirken, stehen immer jede Menge freiwillige Helfer Gewehr bei Fuß. Eine derart intensive, generationsübergreifende Zusammenarbeit habe ich ansonsten noch nirgends gesehen.

Sie unterstützen die Burghauser Ringerabteilung nicht nur in finanzieller Hinsicht. Für den Burghauser Neuzugang Idris Ibaev stellen Sie beispielsweise einen Ausbildungsplatz zur Verfügung, darüber hinaus gewähren Sie ihm zeitgleich die Freiheiten, zweimal täglich zu trainieren. Welche positiven Effekte ziehen ihre Firmen aus dem Sponsoring und der Beschäftigung von Ringern des SV Wacker Burghausen?

Für unsere Firmen ist die hausinterne Ausbildung ein sehr wichtiger Baustein, denn ein Großteil unseres "Nachwuchses" entstammt unserer eigenen Ausbildung. Wir investieren in diesem Bereich eine Menge Geld:  Um hier optimale Bedingungen gewährleisten zu können, unterhalten wir eigene Ausbilder und auch entsprechende Ausbildungsräume. Gerne stellen wir jungen und motivierten Sportlern die Möglichkeiten zur Verfügung, Beruf und Sport zu verbinden.

Das Thema „erfolgreiche Integrationspolitik“ ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt – ein Punkt, der bei den Burghauser Ringern nie groß in den Vordergrund gerückt wurde, da es schlichtweg über Jahrzehnte hinweg als normal empfunden wurde, Sportler aus verschiedensten Ländern mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen im Verein zu haben. Wie gehen Ihre Firmen mit diesem sensiblen Thema um?

Wir hatten hier noch nie Berührungsangst. Seit vielen Jahren beschäftigen wir Mitarbeiter aus allen Herrenländern. Viele unserer ausländischen Angestellten haben bei uns nicht nur eine berufliche Heimat gefunden, sondern haben ihren gesamten Lebensmittelpunk in die nähere Umgebung verlegt. Zudem beschäftigen wir seit vielen Jahren Subunternehmer aus Slowenien, Kroatien und der Slowakei. Im Endeffekt halten wir es wie Burghauser Ringer: Eine enge, nationenübergreifende Zusammenarbeit ist für uns vollkommen normal.

Wenn Sie auf Ihr langjähriges Engagement im Burghauser Ringsport zurückblicken: Gibt es eine besonders spannende, kuriose oder lustige Anekdote, an die Sie sich in den vielen Jahren rund ums Ringen in Burghausen zurückerinnern?

Das ist schwer zu sagen, gab es doch in den vergangenen Jahren so viele Highlights. Für mich blieb der Finalrückkampf in Köllerbach in Erinnerung, bei dem wir live vor Ort mit dabei waren. Auch anschließende Meisterfeier war ein einmaliges Erlebnis. Generell war für mich die erste Meisterschaft die schönste von allen dreien, weil damals vor Saisonbeginn niemand wirklich damit gerechnet hat.



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