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SV Wacker Burghausen II - TSV Westendorf
10. Dezember 2022 17:30 h - 19:00 h

Ringen Oberliga: SV Wacker Burghausen II - TSV Westendorf
SV Wacker Burghausen - KSC Germania Hösbach
10. Dezember 2022 19:20 h - 22:00 h

Ringen 1. Bundesliga Ost: SV Wacker Burghausen - KSC Germania Hösbach
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17. Dezember 2022 19:20 h - 22:00 h

Ringen 1. Bundesliga Ost: AV Germania Markneukirchen - SV Wacker Burghausen

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21.11.2021
 
Sieg nach großem Rückstand: Erfolgreiche Aufholjagd der Bayernliga-Ringer
 
Von: Martina Kastner


Nach vier Niederlagen und einem knappen Punktsieg sah es für die Bundesliga-Reserve der Ringer vom SV Wacker Burghausen am Samstag nicht gut aus zur Pause. Der Gastgeber dieses Bayernliga-Vergleichskampfes, die SpVgg Freising, lag mit 13:1 in Führung, doch die Wackerianer bewiesen Kämpferherz und starteten in der zweiten Hälfte des Kampfabends eine fulminante Aufholjagd, die am Ende mit einem 17:15 Sieg gekrönt wurde.

Konstantin Kainhuber rückte bis ins Halbschwergewicht auf und steuerte dort einen wichtigen Mannschaftspunkt zum Gesamtsieg bei.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Maßnahmen konnte der SVW nicht die volle Mannschaft stellen und so flossen bereits in der Gewichtsklasse bis 57 kg griechisch-römisch (GR) kampflos vier Punkte auf das Konto der Gastgeber. Auch im nächsten Duell verbuchte die SpVgg die maximale Punkteausbeute. Navid Saifi beförderte Wackers Kürsat Zihni im Freistil-Schwergewicht (FS) nach nur 25 Sekunden auf beide Schultern. Ausgeglichener gestaltete sich der Kampf zwischen Hausherr Jonah Anke und dem Burghauser Valentin Turovskij. Eine Wertung am Ende des Kampfes war ausschlaggebend für den knappen 1:0-Erfolg des Freisingers. Genau anders herum verhielt es sich im Halbschwergewichtskampf (GR) zwischen Christopher Mayer und Konstantin Kainhuber. Wackers Mannschaftsbetreuer schnürte erneut selbst die Ringerstiefel und bezwang Mayer dank einer Wertung in den letzten zehn Sekunden mit 1:0.

In der Gewichtsklasse bis 66 kg (GR) bekam es Wackers Sascha Michel mit dem ehemaligen Burghauser Bundesligaringer Csongor Knipli zu tun. Der Ungar, der mittlerweile auch das Traineramt in Freising inne hat, war Michel wie zu erwarten technisch überlegen (4:0) und baute somit die Führung der Gastgeber zur Pause auf 13:1 aus. Dann nahmen jedoch die Burghauser endlich Fahrt auf. Eduard Tatarniov schulterte seinen Gegner Gerhard Göbl in der Gewichtsklasse bis 86 kg (FS) nach exakt einer Minute und auch Masoud Afzal (71 kg FS) verbuchte die maximale Ausbeute von vier Mannschaftspunkten. Er war seinem Kontrahenten Hasan Öksüm technisch überlegen. Im Anschluss machte Dominik Ratz im griechisch-römischen Stil (GR) der 80 kg Kategorie seinem Ruf als „Kopfzugungeheuer“ wieder alle Ehre. Er beförderte seinen Namensvettern Dominik Kratzer nach nur 42 Sekunden auf beide Schultern.

Eine Niederlage hingegen kassierte Benjamin Haizinger (75 kg GR), der mit 0:2 nach Punkten gegen Patrick Kratzer unterlag. Das Gewichtslimit bis 75 kg FS lies die SpVgg Freising unbesetzt und so verbuchten die Gäste die nötigen vier Punkte, um am Ende als strahlender Sieger mit 15:17 die Heimreise in die Salzachstadt antreten zu können. Entsprechend zufrieden viel das Fazit von Mannschaftsführer Konstantin Kainhuber aus: „Wir konnten heute das Maximale was uns zur Verfügung stand herausholen und es hat schlussendlich zum verdienten Sieg gereicht.“

Aufgrund der aktuell stetig steigenden Inzidenzzahlen und der aktuellen Auslastung der Intensivstationen halten die Verantwortlichen der Burghauser Bayernligamannschaft „eine Fortführung der bayerischen Ligen für unwahrscheinlich“. Jedoch werden sie die kommenden Tage abwarten welche Regelungen für den Wettkampf- und Trainingsbetrieb festgelegt werden und dann wird entsprechend weiter geplant.



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