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17.12.2018
 
Zweite Mannschaft steigt in Landesliga auf
 
Von: Roman Hölzl


Nicht nur die erste Mannschaft eilte in den vergangenen Wochen von Erfolg zu Erfolg, auch die zweite Mannschaft war nicht minder erfolgreich. Nachdem sich die Truppe von Betreuer Konstantin Kainhuber im Endspurt der Gruppenliga Mitte den Meistertitel sichern konnte, stand nun am vergangenen Wochenende das Aufstiegsturnier an, bei dem die drei Meister der jeweiligen Gruppenligen den Aufsteiger in die Landesliga bestimmten. Als Gegner warteten mit AC Bavaria Forchheim und dem SV Mietraching II Mannschaften, die sich in den Ligakämpfen souverän gegen ihre Konkurrenz durchsetzen konnten.

Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung schaffte die zweite Mannschaft den Aufstieg!

Im ersten Turnierkampf wurden den Burghauser Ringern die Mannschaft des AC Bavaria Forchheim zugelost. Zu Beginn machte Mansur Dakive dort weiter, wo in der Liga aufhörte – mit einem Schultersieg und einem technischen Überlegenheitssieg  sorgte er im Kampf gegen Hamid Nazari für einen Auftakt nach Maß. Und auch im Halbschwer- bzw. Schwergewicht bewiesen Anton Losowik und Johannes Batt ihre Vormachtstellung. Beide konnten ihre Gegner sowohl im Limit bis 130kg als auch in der Klasse bis 98kg vorzeitig auspunkten bzw. schultern. In der Klasse bis 66kg Freistil unterlag anschließend Hermann Turovskij seinem Kontrahenten Davon Held klar, konnte aber verhindern, dass die Maximalpunktzahl an den Gegner ging. Jugendleiter Halit Yilmaz punktete seinerseits im Greco-Kampf denselben Gegner vorzeitig aus. In der Klasse bis 86kg konnte Forchheim keinen Ringer aufbieten, sodass jeweils vier Punkte kampflos an Johann Eitel bzw. Konstantin Kainhuber gingen. Matthias Maasch, der in der Klasse bis 75kg gr./röm. auf die Matte ging, lies seinem Kontrahenten Benedikt Panzer ebenfalls nicht den Hauch einer Chance. Schwerer tat sich im Freistil-Vergleich Thomas Zehentmaier, der ebenfalls auf Panzer traf und eine klare Punktniederlage nicht verhindern konnte. Am Ende stand ein überdeutliches 40:6 auf der Anzeigetafel, was eine sehr komfortable Ausgangssituation für den noch anstehenden Kampf gegen Mietraching bedeutete.

Dass es im zweiten Vergleich noch besser laufen sollte, konnte vor Kampfbeginn keiner ahnen, zumal der SV Mietraching II mit voll besetzter Mannschaft an den Start ging. Kurz vorweg genommen: Am Ende konnten die Burghauser Ringer alle ausgefochtenen Kämpfe für sich entscheiden, einzig in der Klasse bis 61kg wurden Mietraching acht Mannschaftspunkte zugesprochen, da Burghausen dort keinen Ringer aufbieten konnte. In der Klasse bis 57kg behielt Masur Dakiev seine blütenreine weiße Weste. Nach zwei weiteren vorzeitigen Siegen gegen Sahel Ayazi war klar, dass der junge Dakiev saisonübergreifen alle seine Kämpfe vorzeitig mit der Maximalpunktzahl für sich entscheiden konnte. Im Schwergewicht und auch im Halbschwergewicht duellierten sich anschließend Johannes Batt je zweimal mit Egor Moiseev und Anton Losowik mit Maximilian Primbs. Während Batt seinen Gegner in beiden Kämpfen schier mühelos auspunktete, musste sich Losowik in beiden Vergleichen die zwei Mannschaftspunkte hart erarbeiten. Zu einem starken Schultersieg kam Hermann Turovskij in der Klasse bis 66kg, der Stefan Schmidt aufs Blatt legen konnte. Und auch Halit Yilmaz hatte im Greco-Kampf mit dem jungen Schmidt leichtes Spiel, den er problemlos auspunkten konnte. Einen tollen Kampf boten Johann Eitel und Matthias Scholler in der Klasse bis 86kg Freistil, aus dem am Ende Eitel knapp als Sieger hervorging. Verletzungsbedingt aufgeben musste im Greco-Kampf Scholler im Kampf mit Konstantin Kainhuber, sodass weitere vier Punkte aufs Burghauser Punktekonto wanderten. In den letzten Kämpfen der 75kg-Klasse schulterte Matthias Maasch seinen Gegner Dennis Braun nach kurzer Kampfdauer und auch Thomas Zehentmaier, der zuletzt mehrmals unglücklich unterlegen war, legte seinen Kontrahenten Wajed Nasiri elegant auf beide Schultern. Endstand: 42:8 zu Gunsten der Burghauser Ringer, die sich somit das Aufstiegsrecht in die Landesliga errungen haben.

„Wir sind überglücklich. Es freut mich besonders, dass wir unser Ziel erreicht haben und im kommenden Jahr in der Landesliga antreten können. Dies ist für unsere jungen Ringer sehr wichtig, da dort auch schwerere Gegner warten, die für unsere Athleten eine neue Herausforderung darstellen.“, so Betreuer Konstantin Kainhuber. „Jetzt wird erst einmal ausgiebig gefeiert, das haben sich alle redlich verdient.“



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