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15.10.2022
 
Chancenlos: Ringerreserve unterliegt Oberliga-Primus deutlich
 
Von: Roman Hölzl


Ein wenig überraschendes Ergebnis brachte der Oberliga-Kampf zwischen der zweiten Mannschaft des SV Wacker Burghausen und dem bislang ungeschlagenen Ringern vom TV Geiselhöring: Bei der 8:27 Heimniederlage gelangen den Burghauser Ringern nur zwei Einzelsiege, die gegen die mit internationalen Ringern gespickte Gästemannschaft auf verlorenem Posten standen.

Bruchlandung: Hermann Turovskij kassierte mit der Wacker-Reserve eine herbe Klatsche

Spärlich fielen am fünften Kampftag der Oberliga auf Burghauser Seite die positiven Erscheinungen im Rahmen des Oberligakampfs aus. Einzig Eduard Tatarinov gelang auf der Matte ein sportlicher Sieg gegen Simon Eisenhut, der seine ganze Routine ausspielte und Eisenhut vorzeitig auspunkten konnte. Mangels Gegner strich Jakob Rottenaicher vier Mannschaftspunkte kampflos ein.

Bis auf Mansur Dakiev, der sich mit dem Bundesligaerfahrenen Ilja Vorobev einen sehenswerten Kampf lieferte, unterlagen alle anderen Wacker-Athleten vorzeitig per technischer Unterlegenheitsniederlage oder auf Schulter.

Albert Kreimer lieferte in der Klasse bis 61kg gegen den georgischen Auswahlringer Ramaz Silagava zwar einen beherzten Kampf und schaffte es sogar bis in die zweite Runde, doch war es von Anfang an klar, dass es für den 14-jährigen Nachwuchsringer an diesem Tag nichts zu holen geben würde. Als Folge seiner Ellenbogen-Verletzung war es im Schwergewicht anschließend Tetik Gökhan nicht möglich, sich in der Bodenlage adäquat gegen Ulrich Blümel zu verteidigen – nach einer Serie an Durchdrehern stand auch hier der technische Überlegenheitssieg des Geiselhöringers fest. Ebenfalls auf verlorenem Posten standen die Brüder Valentin und Hermann Turovskij, die ihren internationalen Gegnern chancenlos unterlegen waren. So wurde Valentin Turovskij vom erfahrenen Griechen Alexandros Pilavidis ausgepunktet, der Tscheche Arkadiusz Gucik beförderte Hermann Turovskij bereits nach wenigen Sekunden Kampfzeit auf beide Schultern. Bei Konstantin Shekhovtsov waren es am Ende konditionelle Probleme, die ein besseres Ergebnis im Mattengefecht mit Martin Wittmann verhinderten – nach gutem Start ging im zweiten Kampfabschnitt nichts mehr, sodass Wittmann seine Chance witterte und in der Bodenlage auch ergriff: Nach einer Serie an Durchdrehern punktete er Shekhovtsov vorzeitig aus. Im letzten Kampf standen sich Konstantin Kainhuber und Krzysztof Banczyk gegenüber, der bis vor wenigen Jahren die Tschechische Republik auch international vertrat. Nach einem Bilderbuch-Kopfzug legte Banczyk den Burghauser noch in der ersten Runde aufs Blatt und stellte so den 8:27 Endstand sicher.

„Die Vorzeichen waren heute klar – es standen sich zwei Teams gegenüber von deinen eine Mannschaft Zweitliga-Ambitionen hegt und dies auch mit einer eindrucksvollen Mannschaftsleistung untermauerte. Und auch am kommenden Wochenende steht uns ein harter Fight bevor, wenn es zum ehemaligen Bundesligisten nach Westendorf geht.“, so Konstantin Kainhuber, der als Betreuer der Wacker-Reserve sowohl als Funktionär als auch als Sportler in Doppelfunktion beim SV Wacker Burghausen in einer Doppelfunktion agiert.



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