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20.12.2019
 
Burghausen will beim Gastspiel in Schorndorf keine Geschenke verteilen
 
Von: Michael Buchholz


Letzter Kampf der Doppelrunde in der DRB-Bundesliga Südost für den SV Wacker Burghausen am morgigen Samstag um 19.20 Uhr beim Tabellenvierten ASV Schorndorf – ein Duell bei dem ganz schwer abzuschätzen ist, ob die Gastgeber noch einmal ihre ganze Kapelle aufbieten, oder ob sie es eher ausklingen lassen. Für die Gäste ist die Zielsetzung hingegen klar, sie wollen weiter ungeschlagen bleiben und mit überzeugenden Leistungen Selbstvertrauen für die Endrunde tanken. Drei Tage vor Weihnachten wird die Staffel von Trainer Eugen Ponomartschuk deswegen auch keine Geschenke verteilen, das entspricht ohnehin nicht dem Anspruch des Titelverteidigers, der ja längst als Gruppenerster feststeht.

Erik Thiele möchte im achten Kampf seinen achten Sieg feiern, wird aber mit Fatih Yasarli auf einen extrem starken Gegner treffen.

Spannend geht es auch nach dem Kampf weiter, denn im Anschluss an das Duell zwischen dem KV Riegelsberg und dem KSV Köllerbach wird die Endrunde ausgelost, in der die Wacker-Ringer auf jeden Fall zunächst auswärts ins Viertelfinale ziehen, ehe am 4. Januar der Rückkampf in der Sportparkhalle über die Bühne gehen wird. Mit Burghausen, den Red Devils Heilbronn, dem KSV Köllerbach, dem TuS Adelhausen und dem ASV Mainz haben sich neben dem SV A. Nackenheim die üblichen Verdächtigen für die Endrunde bereits sicher qualifiziert.

Der ASV Schorndorf hat nur noch theoretische Chancen auf den dritten Rang in der Südost-Gruppe, der Aufsteiger müsste schon gegen Burghausen gewinnen und zugleich müsste der RSV Rotation Greiz gegen den SV Johannis Nürnberg verlieren – ein schwerlich vorstellbares Szenario. Zudem garantiert ja der dritte Tabellenplatz auch noch nicht per se den Einzug in die Play-offs, in die nur zwei der drei Dritten via Losentscheid aufsteigen. Insofern werden sich wohl die Schorndorfer am Samstag gegen Burghausen nicht mehr zwingend das letzte Bein ausreißen, aber selbstverständlich werden die Schorndorfer zumindest eine ordentliche bis gute Aufstellung auf die Matte zaubern, um sich anständig vom eigenen Publikum zu verabschieden. Verspielt haben die Schorndorfer den dritten Platz erst in den vergangenen beiden Wochen mit dem Unentschieden gegen Greiz und der Pleite in Heilbronn, bei der sie nur mit neun Mann angereist sind.

In der Vorrunde ist es hingegen beim Burghauser 16:10-Sieg eher knapp zugegangen, damals konnten die Gäste aus der Nähe von Stuttgart immerhin vier Duelle für sich entscheiden. Auf Seiten des Titelverteidigers waren damals Ahmet Peker, Cengizhan Erdogan, Ali-Pasha Umarpashaev, Benjamin Sezgin, Erik Thiele und Mihail Kajala erfolgreich. Welche Aufstellung Ponomartschuk am Samstag in Schorndorf aufbieten wird, bleibt natürlich bis zur Waage sein Geheimnis. Gegenüber der Vorwoche dürfte es durchaus die eine oder andere Änderung geben. Inwiefern Sezgin ins Team zurückkehrt, hängt davon ab, ob der zweimalige Deutsche Meister nach seiner Grippe wieder fit wird. Zuletzt hat Ponomartschuk beim 22:6 gegen Greiz mit 21 von 28 Punkten das Kontingent nicht ausgeschöpft, in Schorndorf dürfte er allerdings eine Mannschaft mit etwas mehr Punkten auf die Matte beordern. Es soll ja schließlich nichts mehr anbrennen.



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