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22.12.2019
 
Niederlage in Schorndorf - im Viertelfinale wartet der TuS Adelhausen
 
Von: Michael Buchholz


Hammerlos für die Ringer des SV Wacker Burghausen: Der Titelverteidiger trifft im Viertelfinale auf den TuS Adelhausen, der ja im Vorjahr der Gegner im Halbfinale war. Den Hinkampf bestreitet die Staffel von Trainer Eugen Ponomartschuk am 28. Dezember in Adelhausen, der Rückkampf steigt am 4. Januar um 19.20 Uhr in der Sportparkhalle. „Das ist aus unserer Sicht das schwerste Los, das für uns im Topf war. Aber wenn man bis zum Ende dabei sein will, muss man eben auch solche Gegner schlagen“, gibt sich Abteilungsleiter Jürgen Löblein zuversichtlich, dass die Wacker-Ringer das Halbfinale erreichen können.

Benjamin Sezgin landete in Schorndorf einen Schultersieg: Am Ende hagelte es trotzdem die erste Saisonniederlage

Dort würde dann der Sieger der Paarung Red Devils Heilbronn gegen den ASV Mainz 1888 warten. Auch im Halbfinale hätten die Burghauser im Rückkampf Heimreicht, das gilt auch für das Finale, weil der zweimalige Deutsche Mannschaftsmeister am Samstag bei der Auslosung auf Position acht der Setzliste gelandet ist. Löblein: „Das ist natürlich wiederum sehr gut für uns.“ Sollte Burghausen tatsächlich wieder das Finale erreichen, könnte es zu einer Neuauflage des Duells von vor zwei Jahren gegen den KSV Köllerbach kommen, der im Südwesten ungeschlagen Gruppensieger vor dem TuS Adelhausen geworden ist. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik, zunächst gilt die volle Konzentration dem TuS Adelhausen – Karten für das Duell können am 27. Dezember zwischen 17 und 19 Uhr in der Sportparkhalle erworben werden.

Dass die Mannschaft im Viertelfinale ein ganz anderes Gesicht haben wird als am Samstag bei der 9:28-Niederlage in Schorndorf, ist klar. Bei der überhaupt ersten Niederlage des Jahres bot Ponomartschuk eine bessere Bayernliga-Mannschaft auf, die punktuell mit einigen Stammringern verstärkt wurde. „Wir wollten den jungen Ringern auch mal die Gelegenheit geben, etwas Bundesligaluft zu schnuppern. Dann hat es halt nicht gereicht. Aber es ist ja für uns schließlich auch um nichts mehr gegangen“, so Löblein. Nicht ganz so deutlich wäre die Niederlage ausgefallen, wenn nicht Ramsin Azizsir im Greco-Halbfinale eine Knieverletzung erlitten hätte, wegen der er den Kampf gegen Ilja Klasner beim Stand von 3:3 aufgeben musste. Löblein: „Er hätte in dem Moment nicht mehr weiterringen können, aber wir hoffen alle, dass er bis zum Viertelfinale wieder fit wird.“

Die einzigen drei Siege am Samstag holten Sascha Michel, Söner Demirtas und Benjamin Sezgin. Michel gewann in der Eingangsklasse knapp nach Punkten, Demirtas siegte im Freistil-Welter technisch überlegen und Sezgin landete in der Freistil-Klasse bis 80 Kilogramm einen Schultersieg. Durch den Mannschaftserfolg rutschte Schorndorf in der Tabelle der Gruppe Südost noch auf Rang drei hoch, genutzt hat es den Baden-Württembergern aber nichts, weil ihnen das Losglück nicht hold war.



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