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24.11.2019
 
Schülerringer bleiben im Lokalderby gegen Anger glücklos
 
Von: Roman Hölzl


„Da hatten wir uns eindeutig mehr erwartet“, so war der einheitliche Tenor aus Burghauser Kreisen, die mit der deutlichen 11:24 Niederlage im Lokalderby gegen Anger haderten. So kamen am Ende mehrere Fakten zusammen, die am Ende für die hohe Niederlage verantwortlich waren. So blieb einerseits auf Burghauser Seite die 46kg-Klasse unbesetzt, andererseits verloren Ringer ihre Kämpfe, die im Hinkampf noch siegreich waren. Als dritter und wohl entscheidender Punkt kann aber festgehalten werden, dass die sich gebotenen Chancen nicht genutzt wurden.

Gute Ansätze zeigte Erdem Celik gegen Maximilian Bach: So verpasste er einen möglichen Schultersieg knapp und unterlag am Ende deutlich.

Keine Chance hatte zum Auftakt Timur Muhametow im Kampf gegen Jakob Hogger, der in seiner ringerischen Entwicklung einfach schon weiter ist. Am Ende konnte Muhametow den technischen Überlegenheitssieg nicht verhindern. Direkt ironisch verlief hingegen der Kampf zwischen Erdem Celik und Maximilian Bach, den am Ende erneut als Sieger hervorhing. So bot sich Celik gleich in zwei Situation die Möglichkeit, seinen Gegner auf die Schultern zu legen – beides Mal ohne Erfolg. Zudem zeigte sich der Burghauser Nachwuchsringer auch im Standkampf verbessert – am Ende jubelte trotzdem der Gegner. Und auch Semih Becher musste schnell die Übermacht seines Gegners eingestehen – nach kurzer Kampfzeit beförderte ihn Maximilian Hinterstoisser auf beide Schultern. Die vermeintliche Aufholjagt sollte dann Kenan Becher einläuten, der mit seinen spektakulären Würfen seinem Kontrahenten Benedikt Rothe nicht den Hauch einer Chance ließ. Große Hoffnungen lagen anschließend auf Nikita Steinhauer, der einerseits im Hinkampf einen klaren Sieg einfahren konnte und andererseits bislang eine starke Saison gerungen hat. Doch auch hier kam es anderes: nachdem sein Gegner erfolgreich drei Armzüge anbringen konnte, gelang Steinhauer beim vierten Ansatz seines Gegner ein erfolgreicher Konter. Allerdings gelang ihm auch hier der mögliche Schultersieg nicht – am Ende musste Steinhauer noch froh sein, selbst nicht aufs Blatt zu gehen – einzig die Zeit rettete ihn davor, die 4-er Wertung abzugeben.

Die letzten verbliebenen Hoffnungen auf einen Burghauser Sieg schwanden dann bereits im nächsten Kampf, in dem Sascha Michel gegen Turpal Etiev kanpp unterlag, obwohl er zur Rundenpause noch knapp in Führung lag. Für sichere drei Mannschaftspunkte sorgte anschließend Sultan Muhametow, der gegen Andreas Hochreiner knapp an einem vorzeitigen Sieg vorbeischrammte. Und auch Valentin Turovskij machte mit seinem Gegner Artur Raisch kurzen Prozess: Am Ende fand sich der Angerer auf beiden Schultern wieder. In den letzten beiden Kämpfen jubelten schlussendlich nochmals die Gäste: So schulterte Stefan Nitzinger den Burghauser Hunor Turza, im letzten Kampf wanderten weitere vier Mannschaftspunkte mangels Burghauser Ringer aufs Konto der Angerer, das den Endstand von 11:24 fixierte.



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