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12.11.2019
 
Wacker-Ringer reisen zum Rückrunden-Auftakt nach Nürnberg
 
Von: Martina Kastner


Im ersten Kampf der Rückrunde geht es für die bislang ungeschlagenen Ringer vom SV Wacker Burghausen am Samstag zum bayerischen Liga-Konkurrenten nach Nürnberg. Den SV Johannis hatten die Wackerianer in der Vorrunde klar mit 20:8 nach Hause geschickt. Nun werden die Karten jedoch neu gemischt, denn die Stilarten in den einzelnen Gewichtsklassen werden in der Rückrunde getauscht. Cheftrainer Eugen Ponomartschuk sieht das Ganze positiv: „Ich finde, dass uns der Wechsel der Stilarten entgegenkommt“, fügt aber hinzu: „ob das wirklich der Fall ist, werden wir erst nach ein paar Kämpfen sehen.“

Ramsin Azizsir kann in der Rückrunde in seiner angestammten 98kg-Klasse an den Start gehen.

Auch Nürnberg dürfte vom Wechsel der Stilarten leicht profitieren. So kann beispielsweise Schwergewichtler Daniel Ligeti im Freistil aufgeboten werden. In der Vorrunde hatte er noch im weniger bevorzugten griechisch-römischen Stil der 130-Kilogramm-Klasse gerungen und dabei Ramsin Azizsir geschultert. Dieses Mal könnte es Erik Thiele mit dem 30-jährigen Ungarn zu tun bekommen. Azizsir hingegen könnte in der 98 Kilogramm-Klasse auf den diesjährigen EM-Dritten Daigoro Timoncini treffen.

Einen weiteren Hochkaräter haben die Nürnberger in der 57 kg Klasse in ihren Reihen. Hier steht der amtierende Weltmeister Nugzari Tsurtsumia im Kader der Franken. Der 22-jährige Georgier ging im Oktober jedoch bereits in der konkurrierenden Deutschen Ringerliga für den KSV Ispringen auf die Matte. Ein Einsatz im Nürnberger-Trikot in der Ersten Ringerbundesliga unter dem Dach des Deutschen Ringerbundes ist daher mehr als fraglich. In vielen der anderen Gewichtsklassen trumpfen die Mittelfranken mit ihren starken Eigengewächsen auf. „Diese ermöglichen ihnen mehr Spielraum im Einsatz ausländischer Ringer.“, so Ponomartschuk, der auf die Wertung von minus 2 Punkten bei Eigengewächsen hinweist. Da eine Mannschaft pro Kampftag nur 28 Punkte „Wert sein darf“, spielen die Minuspunkte den Johannis Grizzlys – so der Spitzname der Nürnberger -  in die Karten.

Freistilspezialist Tim Stadelmann könnte in der 71 kg oder der 75 kg Klasse aufgeboten werden. Der amtierende Deutsche Meister der Senioren unterlag im Hinkampf mit 0:3 gegen Burghausen’s Neuzugang Ali Umarpashaev und plant daher mit Sicherheit eine Revanche. In der 75 kg Klasse im griechisch-römischen Stil könnte es zu einer Neuauflage des Duells zwischen Matthias Maasch und Anthony Sanders kommen. In der Vorrunde hatte Maasch hier mit 2:0 die Oberhand behalten. Mit Sven Dürmeier steht Nürnberg hier aber noch ein weiterer sehr starker Ringer zur Verfügung und auch der SVW hätte mit Michael Widmayer noch ein weiteres Ass im Ärmel. In der 66-Kilogramm-Kategorie ist auf Seiten der Hausherren mit Deniz Menekse zu rechnen. Der Dritte der Deutschen Meisterschaften aus 2018 holte im vergangenen Jahr einen knappen 1:0-Sieg (9:7 Wertungen) gegen Witalis Laszovski, seines Zeichens zweimaliger Deutscher Meister. Letzterer könnte hier eine Wiedergutmachung anstreben.

Ponomartschuk freut sich auf ein ausgeglichenes Duell: „Im Großen und Ganzen erwarten wir einen sehr engen und spannenden Kampf in Johannis.“ Auch Abteilungsleiter Jürgen Löblein sagt einen knappen Kampfverlauf vorher und verweist darauf, dass sich das Team zu einer „eingeschworenen Truppe entwickelt“ hat, der er vollstes Vertrauen schenkt. Wie immer wolle man mit der besten zur Verfügung stehenden Mannschaft beim bayerischen Derby antreten, um die Tabellenführung auch im achten Saisonkampf zu verteidigen.



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