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03.01.2020
 
Trotz klarem 10 Punke Vorsprung: Bloß nicht schon in Sicherheit wiegen...
 
Von: Michael Buchholz


Mit zehn Punkten Vorsprung gehen die Ringer des SV Wacker Burghausen am Samstag in den Viertelfinal-Rückkampf gegen den TuS Adelhausen – scheinbar eine klare Sache, doch auf Seiten des Titelverteidigers ist man sich bewusst: Der 18:8-Hinkampfsieg ist noch längst keine Garantie fürs Aufrücken ins Halbfinale. „Der Vorsprung könnte nach den ersten drei Kämpfen schon aufgebraucht sein“, warnt Routinier Matthias Maasch. Volle Konzentration ist also angesagt, wenn am Samstag um 19:20 Uhr die zehn entscheidenden Gefechte beginnen.

Schlüsselkampf: Fabian Schmitt trifft vermutlich auf den starken Bulgaren Nedyalko Petrov.

Die Abendkasse öffnet übrigens bereits um 16:30 Uhr, Abteilungsleiter Jürgen Löblein empfiehlt den Fans, möglichst frühzeitig an die Halle kommen, um lange Warteschlagen zu verhindern. Wie in den vergangenen Jahren erwarten die Wacker-Ringer ein volles Haus und freuen sich auf die lautstarke Unterstützung des Publikums. Die gute Nachricht für alle Fans, die noch keine Karten haben: Es gibt noch Tickets in allen Kategorien, auch für die nummerierten Sitzplätze sind noch Restbestände vorhanden.

Unmittelbar nach dem 18:8-Sieg in der mit 800 Zuschauern ausverkauften Dinkelberghalle hat für die Burghauser Macher um Trainer Eugen Ponomartschuk die Planung für den Rückkampf begonnen. Der Aufstellungspoker wird, wie immer, neben der Verfügbarkeit und der Form der Athleten eine entscheidende Rolle spielen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Gastgeber zunächst einem Rückstand hinterherlaufen werden, ist dabei ziemlich hoch, haben die Gäste in den beiden unteren Gewichtsklassen mit dem Bulgaren Nedyalko Petrov und dem Russen Artem Gebekov doch zwei bärenstarke Athleten in ihren Reihen, die kaum zu bezwingen sein werden. Und im Schwergewicht wird wohl erneut Freistilspezialist Nick Matuhin zum Einsatz kommen, der im Gegensatz zum Hinkampf ebenfalls als Favorit ins Rennen geht, da die Gastgeber gegen den dreimaligen Deutschen Meister in jeden Fall einen Gewichtsnachteil haben werden. Da heißt es dann erst mal: Nerven bewahren.

„Wir müssen schauen, dass wir am Anfang nicht zu weit ins Hintertreffen geraten“, so Maasch, der befürchtet, dass die Gäste einen Lauf bekommen könnten, wenn sie den Zehn-Punkte-Rückstand schnell reduzieren können: „Da werden dann manchmal ungeahnte Kräfte frei, der Glaube an den Gesamtsieg kehrt zurück und plötzlich wachsen die gegnerischen Ringer über sich hinaus. Wenn dann noch unglückliche Situationen oder Entscheidungen dazukommen, dann kann der Schuss ganz schnell nach hinten losgehen, zumal Adelhausen in der Rückrunde deutlich stärker ist. Durch den Stilartwechsel werden die Karten ganz neu gemischt, das Ganze hat dann mit dem Vorkampf nicht mehr viel zu tun. Und man darf ja nicht vergessen, dass Adelhausen im Hinkampf auch fünf Duelle gewonnen hat.“

Dass der Gegner trotz der Punkte-Hypothek und einiger Verletzter top motiviert ins Rennen gehen wird und noch an seine Chance glaubt, steht für die Verantwortlichen beim zweimaligen Mannschaftsmeister außer Frage: Allein die ständigen Sticheleien und die Vorwürfe gegen die Burghauser Ringer, dass sie arrogant und überheblich seien, lassen darauf schließen, dass für die Truppe um Trainer Bernd Reichenbach die Sache noch nicht gegessen ist. Vermutlich gehört es sogar zur Strategie des Gegners, im Vorfeld noch einmal die Stimmung anzuheizen und für möglichst viel Wirbel rund um die Matte zu sorgen, um die die Konzentration der Gastgeber zu stören. Insofern ist es wichtig, dass sich die Schützlinge von Ponomartschuk nicht aus dem Konzept bringen lassen und sich fokussiert ihren Aufgaben stellen.



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