Nächster Kampftag

29. November 2022 - 29. November 2023

TSV Berchtesgaden - SVW Burghausen Schüler
03. Dezember 2022 16:45 h - 17:45 h

Ringen Schüler-Grenzlandliga: TSV Berchtesgaden - SVW Burghausen Schüler
ASV Schorndorf - SV Wacker Burghausen
03. Dezember 2022 19:20 h - 22:00 h

Ringen 1. Bundesliga Ost: ASV Schorndorf - SV Wacker Burghausen
TV Geiselhöring - SV Wacker Burghausen II
03. Dezember 2022 19:30 h - 21:00 h

Ringen Oberliga: TV Geiselhöring - SV Wacker Burghausen II

Seite 1 von 1 1

Unsere Partner

Informatives


14.02.2022
 
Löblein: Finaleinzug dank taktischer Meisterleistung.
 
Von: Michael Buchholz


Der vierte Finaleinzug in Folge nach drei Titelgewinnen lässt die Ringer des SV Wacker Burghausen jubeln: Nach dem 17:9-Erfolg im Hinkampf gegen die Red Devils Heilbronn stand die Tür zum Endkampf zwar schon weit offen, letztlich bedurfte es am Samstag aber trotzdem noch einmal einer konzentrierten Leistung, um das letzte Etappenziel mit dem 14:14 in der Heilbronner Römerhalle fix zu machen. „Im Finale sehe ich jetzt mit uns und Mainz zwei Mannschaften auf Augenhöhe“, erwartet Jürgen Löblein einen extrem spannenden Endkampf und wertet den Erfolg über die Devils als geschlossene Mannschaftsleistung.

Abteilungsleiter Jürgen Löblein zeigte sich nach dem geglückten Finaleinzug voll des Lobs für das Burghauser Trainergespann.

„Das hat uns schon die ganze Saison getragen“, freut sich der Burghauser Abteilungsleiter, der schon nach den ersten beiden Kämpfen keine Zweifel mehr hegte: „Nach den Siegen von Fabi Schmitt und Erik Thiele war uns eigentlich klar, dass wir das Finale packen.“ Schmitt schulterte Nachwuchsmann Lucas Wolf in der Eingangsklasse bei 15 Punkten Vorsprung erwartungsgemäß noch in der ersten Runde. Deutlich mehr Arbeit hatte Thiele im Freistil-Schwergewicht gegen Eigengewächs Edi Popp, der zwar Greco-Spezialist ist, aber dafür mit einem deutlichen Gewichtsvorteil auf die Matte ging. „Erik hat das abgerufen, was wir von ihm erhofft haben. Er hat den Anspruch, in Europa im Halbschwer vorne dabei zu sein, insofern ist er den Erwartungen auch gerecht geworden“, so Löblein nach dem hart erkämpften 4:1-Erfolg.

Wacker lag also nach den ersten beiden Kämpfen mit 6:0 in Front, doch dann kam die Zeit der Gastgeber: Recep Topal und Aleksander Golovin glichen mit ihren Erfolgen über Vladimir Egorov und Edi Tatarinov aus, aber selbst nach dem gefeierten 17:0 von Abdolmohammad Papi gegen Andi Maier und einer 10:6-Pausenführung ahnten die 500 Fans in der Römerhalle, dass es am Ende kein Ringer-Wunder für die Red Devils geben würde.

Im ersten Kampf nach der Pause baute Taimuraz Friev mit einem 6:2 gegen Akhmed Magamaev die Führung der Hausherren auf 12:6 aus, doch im Weltklasseduell zwischen Ramazan Ramazanov und Iszmail Muszukajev setzte sich der Burghauser mit 7:5 durch, danach war der Gesamtvergleich aus Wacker-Sicht fast nicht mehr zu verlieren.

Der drittletzte Kampf des Abends war dann mit Sicherheit der emotionalste, denn Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler betrat zum letzten Mal in seiner Laufbahn als aktiver Ringer die Matte, rückte extra in die Greco-Gewichtsklasse bis 80 Kilogramm auf, um sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft zu stellen. „Was Stäbler dann gezeigt hat, war wirklich sensationell. Das muss man neidlos anerkennen. Das habe ich ihm auch nach dem Kampf so gesagt“, so Löblein. Mit einem spektakulären 7:4-Sieg gegen den WM-Dritten Roland Schwarz erkämpfte der 32-jährige Bronzemedaillengewinner von Tokio noch einmal zwei Mannschaftspunkte, blieb so seit über fünf Jahren in der Bundesliga unbesiegt und wurde mit Standing Ovations verabschiedet. Löblein: „Roland ist ja nun wahrlich kein Fallobst, sondern internationale Spitze, umso beeindruckender ist die Leistung von Stäbler.“

Heilbronn führte zwar vor den letzten beiden Kämpfen mit 14:7 doch Idris Ibaev und Ali-Pasha Umarpashaev glichen in den Weltergewichten noch aus. Ibaev bezwang Altmeister Adam Juretzko mit 12:0 und Umarpashaev fertigte Luke Reinhard nach eineinhalb Minuten technisch überlegen ab.

„Mit Muszukajev und Umarpashaev haben wir überragende Ausländer, auf die immer Verlass ist“, so Löblein, der auf die ganze Mannschaft stolz ist, der aber vor allem die Trainer Eugen Ponomartschuk und Matthias Maasch auf den Thron hebt: „Der Einzug ins Finale ist eine taktische Meisterleistung von Eugen und Matthias, sie sind für mich die besten in Deutschland. Ohne sie wären wir nie so weit gekommen. Sie haben in diesen schwierigen Zeiten immer die ideale Aufstellung auf die Matte gebracht und vor allem die Athleten immer optimal eingestellt.“



Links:


Verwandte News:


Dateien:



<- zurück zur News-Übersicht