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17.02.2022
 
Wacker-Ringer gastieren am Samstag zum Final-Hinkampf beim ASV Mainz 88
 
Von: Michael Buchholz


Finale - die Ringer des SV Wacker Burghausen starten am Samstag ihre vierte Titelmission in Serie. „Wir erwarten gegen Mainz ein Duell auf Augenhöhe“ prophezeit Abteilungsleiter Jürgen Löblein zwei extrem spannende Endkämpfe um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Der Hinkampf steigt am morgigen Samstag um 19.30 Uhr in der „Sporthalle am großen Sand“ in Mainz, der entscheidende Rückkampf eine Woche später in der heimischen Sportparkhalle.

Idris Ibaev könnte im letzten Kampf des Abends eine entscheidende Rolle einnehmen.

Der ASV Mainz 88 ist mit drei Niederlagen in die Bundesliga-Saison der Gruppe West gestartet, vom Erreichen des Finales haben die Rheinhessen zu diesem Zeitpunkt nicht einmal zu träumen gewagt. Am Ende der Doppelrunde belegte die Mannschaft von Trainer David Bichinashvili Platz zwei hinter den Red Devils Heilbronn, die sich ja im Halbfinale dem Titelträger aus Burghausen beugen mussten. In der Endrunde drehten die Mainzer, die zuletzt vor neun Jahren im Finale standen, dann aber mächtig auf. Nach Auftaktsiegen im Achtelfinale über den SV Johannis Nürnberg folgte im Viertelfinale der große Coup gegen Mit-Favorit KSV Köllerbach: Mit dem 15:8-Erfolg im Heimkampf legten die Mainzer die Grundlage fürs Halbfinale, das bei der 11:16-Niederlage im Rückkampf beinahe noch in Gefahr geraten wäre. Auch in der Vorschlussrunde gegen den ASV Schorndorf, Zweiter in der Südost-Gruppe hinter Burghausen, machten es die 88iger erneut spannend – nach einem 14:11 im Vorkampf unterlag Mainz im Rückkampf mit 12:14 und kam nur mit einem einzigen Punkt Vorsprung ins Ziel.

Deutlich klarer verlief dagegen der Weg des dreimaligen Meisters von der Salzach, der im Achtelfinale den SV Alemania Nackenheim eliminierte, im Viertelfinale zwei deutliche Siege gegen Rotation Greiz feiern konnte, ehe die Mannschaft von Eugen Ponomartschuk die Devils mit 17:9 und 14:14 bezwingen konnte. Somit datiert die einzige Saisonniederlage vom 27. November letzten Jahres, als sich Wacker ohne die Ausländerfraktion mit 11:15 in Lichtenfels geschlagen geben musste.

Die letzten Vergleiche mit dem ASV Mainz, der 1973, 1977 und letztmalig in der Saison 2012/2013 deutscher Mannschaftsmeister wurde, endeten durchaus positiv für Burghausen. Jeweils im Halbfinale setzte sich Burghausen 2017 und 2018 gegen die „Meenzer“ durch. Natürlich wollen die Wacker-Ringer jetzt auch den dritten Vergleich erfolgreich bestehen und nach dem Triple auch das „Quadruple“ feiern.

Insgesamt hat Mainz im Vergleich zu Burghausen den deutlich größer besetzten Kader, der Bichinashvili viele Möglichkeiten bietet – der Gegner ist für die Burghauser Cheftaktiker Ponomartschuk und Matthias Maasch also nicht ganz leicht auszurechnen. Gegen Schorndorf haben die Mainzer in der Eingangsklasse den kaum bezwingbaren Georgier Beka Bujiashvili aufgeboten, der sich wohl mit Givi Davidovi messen wird. Sicher scheint, dass der Türke Elcin Ali im Greco-Bantam auftauchen wird, um sich mit Fabian Schmitt oder Andi Maier zu messen. Gesetzt sein dürfte bei den Gastgebern im Freistil-Leichtgewicht auch der in Russland geborene Alexander Semisorow, der Iszmail Muszukajev ein heißes Tänzchen liefern sollte. Der bärenstarke Serbe Ibro Cakovic dürfte in der Greco-Klasse bis 71 Kilogramm der Gegner von Witalis Lazovski werden, Idris Ibaev und Ruhullah Gürler sollten sich im Greco-Welter gegenüberstehen – wohl einer der Schlüsselkämpfe des Abends, wobei die Mainzer in dieser Klasse auch noch Ahmet Yilmaz aufbieten könnten. In den oberen Gewichtsklassen ist die Auswahl für Trainer Bichinashvili riesig, wobei der ehemalige U23-Europmeister Etka Sever im Greco-Schwergewicht gesetzt sein sollte.

Für Burghausen geht es in Mainz darum, nicht zu viel Boden zu verlieren, um dann im Rückkampf den Sack zumachen zu können. Der Kartenvorverkauf für den Rückkampf erfolgt bereits am heutigen Freitag zwischen 16 und 18 Uhr im Vorraum der Sportparkhalle. Zugelassen sind Zuschauer nach dem 2G-Prinzip.



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