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TSV Berchtesgaden - SVW Burghausen Schüler
03. Dezember 2022 16:45 h - 17:45 h

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24.02.2022
 
Maximale Spannung vor dem Showdown um den Titel
 
Von: Michael Buchholz


„Das wird unglaublich spannend. Keiner kann vorhersagen, wer das Rennen macht, der Kampf ist völlig offen“, nicht einmal Burghausens Sportlicher Leiter Matthias Maasch will für den Rückkampf um die deutsche Mannschaftsmeisterschaft im Ringen eine Prognose wagen. Nach dem 12:12 letzte Woche beim ASV Mainz 88 dürfte der entscheidende Rückkampf am morgigen Samstag ab 19.30 Uhr zu einem echten Showdown werden. Matthias Maasch rechnet damit, dass die Mainzer wieder mit einer Vielzahl an Athleten anreisen wird, um dann vor Ort über die finale Aufstellung entscheiden zu können.

Alle Burghauser Ringerfans möchten Andi Maier nach dem Showdown gegen Mainz in Jubelpose sehen!

Trainer David Bichinashvili hat jede Menge Variationsmöglichkeiten, haben die Mainzer doch neben ihrer Deutschachse viele hochkarätige Ausländer unter Vertrag. Diese Auswahl fehlt Burghausens Trainer Eugen Ponomartschuk, der Wacker-Kader ist in seiner Breite im Vergleich zu den letzten Jahren, als die drei Titel in Folge gewonnen wurden, doch einigermaßen überschaubar. „Beide Mannschaften stehen am Ende einer langen und kräftezehrenden Saison. Diesem Umstand müssen die Athleten beider Teams sicherlich Tribut zollen, dennoch werden wir versuchen unsere bestmögliche Mannschaft auf die Matte zu bringen“, verspricht Maasch, der davon ausgeht, dass der Kampf erst in den letzten beiden Duellen entschieden wird. Und die beiden Kämpfe in den abschließenden Weltergewichtsklassen dürften es in sich haben: Im griechisch-römischen Stil erwartet Maasch den Litauer Kristupas Slieva, der letzte Woche Witalis Lazovski innerhalb von zwei Minuten die Grenzen deutlich aufgezeigt hat. Slieva wird auf Burghausens U23-Weltmeister Idris Ibaev treffen, der dem Dritten der EM 2020 und der WM 2021 allein körperlich schon mehr entgegenzustellen hat als Lazovski – ob das dann reicht, ist eine der großen Fragen. Noch internationaler dürfte es im Freistil-Welter zugehen. Die Wacker-Verantwortlichen rechnen stark damit, dass Timur Bizhoev, der bei der WM in Oslo im letzten Jahr Bronze geholt hat, aufs Weltergewicht abtrainiert, in dem er ja international auch ringt. Gegen den Russen werden die Gastgeber wieder Ali-Pasha Umarpashaev ins Rennen schicken, der zuletzt bei der WM gegen Bizhoev das Nachsehen hatte. Maasch: „Wir hoffen natürlich stark, dass Ali dieses Mal den Spieß umdrehen kann.“

Zu Neuauflagen der Vorwochenduelle könnte es in den beiden oberen Gewichtsklassen kommen. Erik Thiele dürfte im Freistil-Schwergewicht wieder auf Wladimir Remel treffen, den er in Mainz knapp besiegen konnte. Dagegen brennt Ramsin Azizsir im Greco-Halbschwer auf eine Revanche gegen Etka Sever, dem er sich unglücklich mit 3:4 geschlagen geben musste. „Wir hoffen, dass wir dieses Mal beide Gewichtsklassen für uns entscheiden können“, sagt Maasch.

Der eingedeutschte Tschetschene Achmed Dudarov, der 2012 Vizeweltmeister der Junioren war, dürfte bei den Gästen im Freistil-Mittelgewicht der Mann der Wahl sein, auf Seiten der Hausherren können hier Edi Tatarinov oder Akhmed Magamaev aufgeboten werden. Ein Wiedersehen nach einer Woche könnten auch Roland Schwarz und Mateusz Wolny feiern. In Mainz konnte sich Schwarz im Mittelgewicht ganz knapp behaupten, am Samstag dürften sich die beiden Kontrahenten in der Greco-Klasse bis 80 Kilogramm gegenüberstehen.

Kaum vorhersehbar ist die Besetzung der drei unteren Klassen bei den Gästen, aber in der Freistil-Klasse bis 71 Kilogramm, in der Burghausen wohl wieder Iszmail Muszukajev aufbieten wird, ist mit Alexander Semisorow zu rechnen, der ja zuletzt Vladimir Egorov mit 7:0 besiegen konnte. Ob Egorov dieses Mal im Bantam ran darf, hängt natürlich davon ab, welche Ausländervariante Ponomartschuk wählt, dass Fabian Schmitt beim Titelverteidiger in der Eingangsklasse ins Rennen gehen wird, scheint relativ klar.

Rund 600 Zuschauer sind beim letzten Kampf der Saison in der Burghauser Sportparkhalle nach dem 2G-Prinzip zugelassen. Die Sportparkhalle öffnet am Samstag um 17 Uhr ihre Pforten, aufgrund der aufwändigen Einlasskontrollen empfiehlt es sich frühzeitig anzureisen.



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