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26.02.2022
 
Mission completed: Ringer holen das Quadruple nach Burghausen!
 
Von: Michael Buchholz


Es ist vollbracht - die Burghauser Ringer sichern sich nach einem wahren Aufstellungskrimi zum vierten Mal in Folge den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters. Trotz einiger unerwarteter Ausfälle brachte das Erfolgs-Duo um Eugen Ponomartschuk und Matthias Maasch eine starke und perfekt auf die Gäste vom ASV Mainz 88 zugeschnittene Mannschaft auf die Matte. Am Ende war es doch die geschlossene Mannschaftsleistung, die den 18:11 Erfolg und den erneuten Titelgewinn möglich machte!

U23-Weltmeister Idris Ibaev sicherte im vorletzten Kampf mit einem 8:0-Erfolg über Ibro Cakovic das Quadruple ab, die rund 600 zugelassenen Fans in der Sportparkhalle feierten den alten und neuen Titelträger mit Sprechchören und Konfetti-Regen ausgelassen, aber angesichts der Hygiene-Vorschriften unter Pandemie-Bedingungen nicht so überschwänglich wie in den Vorjahren.

„Ich bin total leer, die letzte Woche war so nervenaufreibend und so anstrengend. Das hat so viel Kraft gekostet“, die Last, die Ponomartschuk nach dem Kampf von Ibaev abfiel, war gewaltig. Nach dem 12:12 im Hinkampf vor Wochenfrist erreichte eine Hiobsbotschaft nach der anderen das Lager der Wacker-Ringer: Punktegarant Iszmail Muszukajev wegen eines Turniers in der Türkei unabkömmlich – schwer zu verkraften, aber dann kehrten Roland Schwarz und Witalis Lazovski mit einem positiven Corona-Befund vom DRB-Kaderlehrgang zurück. Spätestens jetzt waren alle Planspiele über den Haufen geworfen, Ponomartschuk und Sportlicher Leiter Matthias Maasch mussten komplett improvisieren. Ali-Pasha Umarpashaev kochte auf die Freistil-Klasse bis 71 Kilogramm ab, um dem schier unschlagbaren Russen Timur Bizhoev zu entkommen und legte nach den übrigen Erfolgen in wichtigen Schlüsselkämpfen mit einem 11:2 gegen Alexander Semisorow den Grundstein zur erfolgreichen Titelverteidigung. „Eine Wahnsinnsleistung von Ali, die man gar nicht hoch genug bewerten kann“, bedankte sich nicht nur Maasch beim aufopferungsvoll kämpfenden Bulgaren.

Auch alle weiteren taktischen Winkelzüge von Ponomartschuk und Maasch gingen dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung bis ins Detail auf. „Nach den ganzen Rückschlägen haben wir selbst schon fast nicht mehr an den Titel geglaubt, aber nach der Waage ist noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, der uns zum Sieg getragen hat“, beschrieb Eigengewächs Andi Maier das Stimmungsgemenge nach dem letzten Kampf seiner Laufbahn. Ausführliche Berichte und Stimmen zum Finale folgen!



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