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02.12.2018
 
13:6 Auswärtssieg in Westendorf nach extrem spannenden Kämpfen
 
Von: Michael Buchholz


Super Bewährungsprobe für die Ringer des SV Wacker Burghausen: Die Staffel von Trainer Eugen Ponomartschuk feierte beim 13:6 in Westendorf zwar ihren zehnten Sieg im zehnten Kampf, musste sich aber im Hexenkessel „Bürgerhaus Alpenblick“ mächtig strecken, um die blütenreine Weste in der DRB-Bundesliga Südost zu behalten. Nicht weniger als neun Duell gingen am Samstagabend im Allgäu über die volle Distanz, lediglich Burghausens Freistil-Schwergewichtler Erik Thiele konnte gegen Felix Kiyek einen vorzeitigen Sieg feiern.

Erik Thiele feierte in Westendorf den einzigen vorzeigen Sieg des Abends - alle anderen Duelle gingen über die volle Zeit.

Der Deutsche Meister hatte gegen den Ersatzmann von Murazi Mchedlidze nach etwas mehr als dreieinhalb Minuten 16:0-Punkte gesammelt und brachte so den einzigen Vierer des Abends aufs Konto des Deutschen Mannschaftsmeister, der bei sechs Punkten Vorsprung auf den SV Hallbergmoos schon sicher als Sieger der Doppelrunde feststeht und so im Viertelfinale zunächst auswärts antreten darf.

Bis auf Mchedlidze konnten die Gastgeber ihre stärkste Formation aufbieten und so entwickelte sich ein toller Bundesligakampf, bei dem die Zuschauer voll auf ihre Kosten kamen. Das begann bereits in der Eingangsklasse, in der Nedyalko Petrov früh mit 4:0 in Führung ging und sogar auf 5:0 erhöhen konnte, ehe Fabian Schmitt bis zur Pause mit zwei Zweierwertungen auf 4:5 herankam. Im zweiten Durchgang bestimmte dann der Ex-Nürnberger den Kampf und besiegte den Bulgaren schließlich mit 6:5 – eine bärenstarke Leistung!

Die Burghauser 5:0-Führung nach dem Schwergewicht baute Vladimir Egorov im Freistil-Bantam mit einem sicheren 8:0-Erfolg gegen Niklas Stechele aus, ehe sich Daniel Gastl und Ramsin Azizsir im Greco-Halbschwer einen Fight auf sehr hohem Niveau lieferten. Der Burghauser hatte den Österreicher nach einer 1:0-Führung zur Pause über weite Strecken im Griff, führte auch bis drei Sekunden vor dem Ende mit 5:3, gab dann aber vier Wertungspunkte ab und konnte mit dem Schlussgong nur noch auf 6:7 verkürzen.

Die zweite Burghauser Niederlage des Abends musste Andi Maier im Greco-Leicht hinnehmen, wobei der Deutsche Vizemeister dem Westendorfer Star Christopher Kraemer in nichts nachstand und letztendlich wegen zwei Passivitätsverwarnung mit 0:2 verlor.

Nach der Hälfte der Kämpfe lag Burghausen mit 8:2 in Front und war bereits auf einem guten Weg, in trockenen Tüchern war der Mannschaftserfolg allerdings noch längst nicht, wobei Benjamin Sezgin im Freistil-Mittel in seiner schier unnachahmlichen Art Christian Stühle abfertigte und mit einem 13:0 weitere drei Punkte aufs Mannschaftskonto packte. Der in die Freistil-Klasse bis 71 Kilogramm aufgerückte Enes Akbulut verhinderte mit seiner 4:10-Niederlage gegen Filip Novachkov die Hoffnungen auf Seiten der Gastgeber, die lediglich auf 11:4 verkürzen konnten. Und auch Maxi Lukas machte in der Greco-Klasse bis 80 Kilogramm einen guten Kampf gegen Michael Heiß, dem er beim 2:4 nur einen Mannschaftpunkt gestattete.

Als dann Michael Widmayer im Greco-Mittel Zakarias Tallroth all seine Kampfkraft entgegenwarf und den technisch stärkeren Schweden unermüdlich bearbeitete, schwanden die letzten Hoffnungen der Gastgeber auf eine Überraschung, denn Widmayer gewährte dem zotteligen Schweden beim 5:6 nur einen Punkt. Und so konnte Johann Christoph Steinforth im abschließenden Freistil-Welter ohne Druck ins Duell gegen Simon Einsle gehen, das er nach einer knappen Pausenführung schließlich sehr souverän mit 5:0 für sich entschied.

Unterm Strich gab die individuelle Klasse der Burghauser bei je fünf Siegen für beide Mannschaften den Ausschlag. Deutliche spannender wäre es nur geworden, wenn die Westendorfer im Schwergewicht Mchedlidze zur Verfügung gehabt hätten.



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