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26.11.2018
 
Schüler und zweite Mannschaft feiern Heimsiege
 
Von: Roman Hölzl


Voll motiviert gingen die Burghauser Schülerringer in den drittletzten Kampftag der Grenzlandliga. Mit den Gästen vom TV Traunstein hatte man schließlich noch „ein Hühnchen zu rupfen“, nachdem die Wacker-Nachwuchsringer in der Vorrunde knapp und vermeidbar im Auswärtskampf mit 16:24 unterlegen waren. Zwar konnten die Burghauser Trainer Halit Yilmaz, Walter Ottmann, Tibor Tabi und Michael Wert erneut nichts an dem Umstand ändern, dass zwei Gewichtsklassen unbesetzt blieben, dafür brauchten die restlichen Ringer keine zusätzliche Motivation – dieses Mal sollten die Punkte in Burghausen bleiben!

Semih Becher leitete den Mannschaftserfolg mit einem klaren Sieg ein!

Enes Akbult startete in der zweiten Mannschaft und sicherte sich zwei ungefährdete Siege.

Gleich zum Beginn des Kampfabends standen sich Semih Becher und Jonas Perschl in der leichtesten Gewichtsklasse gegenüber, die einen spannenden Kampf boten. Am Ende sicherte sich Becher einen klaren Punktsieg, der mit drei Mannschaftspunkten bedacht wurde – ein Auftakt nach Maß. Kampflos fielen anschließend Korbinian Herbst die Punkte zu, da die Gäste keinen Ringer aufbieten konnten. Eine super Leistung zeigte auch Nikita Steinhauer, der in der 33kg-Klasse seinen Gegner Simon Perschl schultern konnte. Für den vierten Sieg im vierten Kampf sorgte anschließend Kenan Becher, der seinen Gegner Maximilian Minchev technisch überlegen besiegen konnte. Die erste Niederlage an diesem Nachmittag musste Sultan Muhametow hinnehmen, der von seinem Gegner Justin Flemmer auf beide Schultern befördert wurde. Kampflos fielen anschließend acht Mannschaftspunkte an die Gäste vom TV Traunstein. Zurück in die Erfolgsspur kam Patrick Taran, der sich mit der starken Sabrina von Ellerts auseinandersetzen musste. Am Ende sicherte Taran dank eines Punktsiegs seiner Mannschaft zwei weitere Punkte. Und auch Valentin Turovskij wollte einen Sieg beisteuern, am Ende musste er sich seinem Gegner Leonard Rube denkbar knapp geschlagen geben. So war vor dem letzten Kampf noch für beide Mannschaften der Sieg noch in Reichweite. Beim Punktestand von 16:13 zu Gunsten des SV Wacker Burghausen begaben sich Sascha Michel und David Dik auf die Matte. Aus dem kurzweiligen Kampf ging am Ende Sascha Michel als klarer Sieger hervor – noch vor Ende der Kampfzeit punktete er seinen Gegner nach allen Regeln der Kunst aus und stellte somit den 21:13 Heimsieg fest. In der Tabelle der Grenzlandliga festigten die Burghauser Ringer somit ihren sechsten Platz. Ein Vorrücken auf den fünften Platz ist allerdings nur noch rein mathematisch möglich. Hierzu müsste der TV Traunstein seine noch ausstehenden drei Kämpfe allesamt klar verlieren und zeitgleich müssten die Burghauser Nachwuchsringer ihre beiden Kämpfe klar gewinnen.

Im Anschluss an den Vergleich der Schülerringer wurde es für die Zweite Mannschaft ernst. Nach der Kampfabsage am vergangenen Wochenende wartete mit dem TSV 1860 München ein harter Brocken. Und auch hier brannten die Burghauser Ringer auf Revanche, hatten doch die `60-er erst vor zwei Wochen den Burghauser Aufstiegshoffnungen einen jähen Dämpfer gegeben. So fügten die Münchner Ringer der Wacker-Reserve im Hinkampf die bislang einzige Niederlage in der laufenden Saison zu. Zudem hätte der TSV 1860 München mit einem weiteren Sieg noch die Chance, ins Rennen um den Aufstieg mit einzugreifen. Doch am Ende kam alles ganz anders: Während man auf Burghauser Seite mit einem knappen Kampfverlauf rechnete und somit die bestmögliche Mannschaft aufbot, folgte beim Eintreffen der Gäste, die nur mit vier Athleten in der Lirkhalle antraten, die große Ernüchterung. Somit stand der Burghauser Sieg bereits an der Waage fest. Sportlich betrachtet fanden in der ersten Runde nur zwei Kämpfe statt. Hier siegte Enes Akbulut technisch überlegen gegen den jungen Lukas Kipreos und auch Johann Eitel konnte seinen Gegner Daniel Rehm vorzeitig auspunkten. Vier Duelle fanden im zweiten Kampfabschnitt statt. Erneut standen sich Enes Akbulut und Lukas Kipreos sowie Johann Eitel und Daniel Rehm gegenüber, das bessere Ende hatten erneut die Burghauser Ringer für sich. Konstantin Kainhuber trat in der 75kg-Klasse gegen Leonidas Tzampisivili an und kassiere einen knappe Punkteniederlage. Ein starkes Comeback feierte Thomas Zehentmaier im Kampf der 86kg-Klasse gegen Benjamin Bui. Lange hatte Zehentmaiers Punkteführung Bestand, am Ende musste er aber eine sehr unglückliche Schulterniederlage hinnehmen. „Wir haben uns das ein bisschen anders vorgestellt.“, so Betreuer Konstantin Kainhuber nach dem Kampf. „Am Ende muss man den Münchnern aber trotzdem Respekt zollen, dass sie mit dieser reduzierten Mannschaft überhaupt nach Burghausen angereist sind. Aus dem Gespräch mit den Münchner Verantwortlichen wurde klar, dass sie gerne mit der besten Mannschaft angereist wären, aber viele Verletzungen und Erkrankungen einfach nicht mehr zuließen.“ Bereits am kommenden Samstag wartet nun das finale Duell um den Aufstieg in die Landesliga, wenn der Burghauser Tross beim aktuellen Tabellenführer ASV Au/Hallertau antritt.



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