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08.12.2019
 
Gelungener Saisonausklang für die Bayernliga-Ringer: 27:10-Sieg gegen AC Penzberg
 
Von: Martina Kastner


Nach vierzehn Kampftagen in der Bayernliga Süd und einem souveränen 27:10-Sieg zum Saisonabschluss gegen den AC Penzberg nimmt die Burghauser „Zweite“ den guten dritten Platz (18:10) hinter dem SV Mietraching (26:2) und dem TSC Mering (20:8) ein. „Die Bayernliga stellte uns vor viele Herausforderungen und diese haben wir gut gemeistert. Wir sind mit Platz 3 und dem Klassenerhalt sehr zufrieden.", zog Mannschaftsführer Konstantin Kainhuber ein durchweg positives Fazit.

Starke Leistung: Mansur Dakiev siegte gegen Tobias Bauer technisch überlegen

Gegen den AC Penzberg bot Kainhuber einmal mehr eine schlagkräftige Staffel auf, die dieses Mal durch den Bundesliga-Ringer Mihail Kajala ergänzt wurde. Kajala, seines Zeichens Dritter der Weltmeisterschaften 2018 und 2019, bekam es im Halbschwergewicht griechisch-römisch (GR) mit Thomas Kramer zu tun. Zwar sorgte der Serbe mit einem schönen Fünfpunkte-Wurf für Jubel bei den Zuschauern, allgemein blieb er aber etwas hinter den Erwartungen an einen Ringer seines Kalibers zurück und holte lediglich einen 3:0-Punktsieg (15:3 Wertungen) statt des erhofften technisch-überlegenen Punktsieges.

Einen klasse Kampf lieferte Markus Zehentmaier bis 61 kg Freistil (FS) gegen Wahid Obaidi. Der Wackerianer benötigte lediglich eineinhalb Minuten um den Penzberger auf beide Schultern zu befördern. In der Gewichtsklasse 57 kg (GR) bekam Erwin Kobsar kampflos vier Punkte geschenkt, da Penzberg keinen Ringer aufbot. Andersherum verhielt es sich im Freistil-Schwergewicht. Hier strich Penzberg’s Fabian Probst kampflos vier Mannschaftszähler ein. Im Gewichtslimit bis 66 kg (GR) ging Hermann Turovskij zunächst mit 2:0 in Führung, ehe der Gast Martin Welk ihn nach eineinhalb Minuten auf die Schultern beförderte. Die vier Punkte brachten Penzberg wieder auf 11:8 heran und der Vorsprung der Burghauser schmolz zunehmend, da es auch für Johann Eitel (86 kg FS) diesmal nichts zu holen gab. Gegen Clemens Seidler gelang ihm kein eigener Angriff und so unterlag er klar mit 0:2 (0:7 Einzelwertungen).

In der einzigen Neuauflage aus dem Hinkampf traf Mansur Dakiev (71 kg FS) erneut auf Tobias Bauer. Dakiev präsentierte sich einmal mehr in Höchstform und zeigte unter anderem einen schönen Achselwurf. Nach etwas mehr als vier Minuten stand er bereits als technisch überlegener 4:0-Sieger (16:0) fest. Leichtes Spiel hatte anschließend Maxi Lukas, der in der 80-Kilogramm-Klasse (GR) auf Penzberg’s Nachwuchsringer Marius Nichita traf. Mehrere Ausheber in Folge führten nach gut einer Minute zum 4:0-Sieg (18:0) von Lukas, der den Mannschafterfolg damit bereits in trockene Tücher brachte. Beim Stand von 19:10 nach acht Kämpfen konnte Penzberg nicht mehr aufholen und so stellte sich Gästeringer Peter Römer erst gar nicht richtig dem Kampf. Konstantin Kainhuber (75 kg GR) schulterte ihn mühelos nach fünf Sekunden. Im abschließenden Duell zwischen Mahsun Ersayin und Vincent Klein (75 kg FS) kam Ersayin über schöne Beinangriffe und Durchdreher zum Erfolg. Er lag nach kurzer Zeit mit 18:2 in Front und baute den Endstand um weitere vier Punkte auf 27:10 aus – ein gelungener Abschluss einer spannenden Bayernliga-Saison, die das Reserveteam des Bundesligisten als Aufsteiger bravourös gemeistert hat. Kainhuber lobte vor allem die gute Abstimmung zwischen Erster und Zweiter Mannschaft: „Das Zusammenspiel mit den Aufstellungen für die Bayernliga und die Bundesliga war hinsichtlich der Verfügbarkeit nicht leicht. Jedoch hat alles durch die Zusammenarbeit mit Eugen und Matthias problemlos funktioniert.“



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