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30.09.2015
 
Siegeszug der Burghauser Ringer geht weiter
 
Von: Roman Hölzl


Bereits vor dem Kampf kündigte Wackers Cheftrainer Rene Klimars an, mit einer starken Staffel zum Auswärtskampf beim SV Johannis Nürnberg reisen zu wollen, um sich für die beiden Niederlage des Vorjahres zur revanchieren. Am Ende sicherten sich die Burghauser Mattenkünstler einen ungefährdeten 9:17 Auswärtssieg, wobei insgesamt sieben Wacker-Athleten die Matte als Sieger verlassen konnten. Eine derart deutliche Angelegenheit war aber kurz vor Abfahrt allerdings nicht zu erahnen, nachdem die beiden Freistil-Experten Martin Maier und Mikiay Naim die Reise nach Mittelfranken kurzfristig nicht mit antreten konnten.

Vierter Sieg im vierten Kampf: Maxi Lukas eilt von Sieg zu Sieg

Den Grundstein für den Erfolg der Burghauser Schwerathleten legte einmal mehr Ivan Djorev, der seinen jugendlichen Gegner Gabriel Riedel nach nicht einmal einer Minute Kampfzeit auf beide Schultern legte. Im Schwergewichtskampf hielten sich die Aktionen auf beiden Seiten stark in Grenzen: Während Eugen Ponomartschuk sich vehement dem rund 15kg schwereren Philipp Vanek entgegenstemmte, konnte dieser Ponomartschuks Vorwärtsdrang im Standkampf überhaupt nicht standhalten. Noch in der ersten Runde erhielt Vanek zwei Passivitätsverwarnungen, eine weitere folgte kurz vor Kampfende. Somit stand am Ende Ponomartschuks ungefährdeter 0:2 Punktsieg fest. Im Kampf der 61kg-Klasse standen sich Nico Sausenthaler und Dominik Ratz gegenüber, der kurzfristig für Mikiay Naim einsprang. Während Ratz in der ersten Runde noch gut mithalten konnte, machte sein Gegner in der zweiten Runde den Sack zu und siegte nach rund fünf Minuten Kampfzeit vorzeitig. Zu einem interessanten Freistil-Kampf kam es in der Klasse bis 98kg, in der der erfahrene Grieche Felix Polianidis auf Wackers Urgestein Anton Losowik traf, der für Miroslav Geshev in die Mannschaft rutschte. Auch wenn Losowik am Ende dem bislang ungeschlagenen Polianidis mit 3:1 nach Punkten unterlag, bescheinigte Rene Klimars seinem Schützling eine tadellose taktische und kämpferische Leistung. Auch der letzte Kampf vor der Halbzeit ging an die Gastgeber, die mit Stoyan Iliev einen auf diesem Niveau schier unbezwingbaren Sportler aufbieten konnten. Ihm gegenüber stand Wackers Greco-Spezialist Halit Yilmaz, der die vakante Stelle von Martin Maier besetzte. Dank guter Defensivarbeit gelang es Yilmaz, sich bis in die zweite Runde zu retten. Am Ende konnte er die vorzeitige Niederlage aber nicht verhindern, sodass die siegeshungrigen Johannis-Ringer zur Halbzeit mit 9:5 in Front lagen.

Die Hoffnung auf einen Nürnberger Mannschaftserfolg wurde im zweiten Kampfabschnitt von den Wacker-Ringern mit aller Macht zerstört – denn in allen weiteren fünf Mattenduellen sollten nur noch die Burghauser Athleten jubeln. Den Auftakt machte in der 86kg-Klasse Maxi Lukas, der sich dem eigentlichen Freistilringer Marc Pöhlmann gegenüber sah. Sowohl im Stand- als auch im Bodenkampf fand Pöhlmann gegen das bärenstarke Wackertalent keine Mittel und musste sich am Ende mit einer klaren 0:10 Punktniederlage zufrieden geben. Auch Andreas Maier machte kurzen Prozess: Gegen den jungen Simon Will konnte Maier all seine Routine ausspielen und seinen Gegner kurz nach Beginn der zweiten Runde auspunkten. Highlight des Kampfes war ein bilderbuchmäßiger Wurf von Andreas Maier, der mit der Höchstpunkzahl von fünf Wertungspunkten belohnt wurde. Besonderer Grund zur Freude bot sich für Wackers Neuzugang Johannes Batt, der seinen ersten Saisonsieg bejubeln konnte. Gegen seinen Gegner Franco Besold  bestritt Batt einen intensiv geführten Kampf, den er dank einer souveränen Leistung mit 0:4 nach Punkten für sich entscheiden konnte. Zu einem dramatischen Kampf kam es im anschließenden Vergleich der 75kg-Klasse, in der Nikolay Kurtev auf den groß gewachsenen Tim Stadelmann traf. Während Stadelmann bis rund 30 Sekunden vor Kampfende mit 6:4 in Front lag, gelang Kurtev erst 13 Sekunden vor Schluss die benötigte Wertung, um den Kampf am Ende doch noch für sich zu entscheiden. Schwerer als erwartet tat sich Matthias Maasch im letzten Kampf des Abends. Während sein Gegner Michael Lutz nach rund 4 Minuten Kampfzeit noch mit 2:1 in Front lag, konnte Maasch das Blatt in den letzten beiden Minuten noch zu einem 2:9 Punktsieg wenden, sodass am Ende der deutliche  9:17 Auswärtserfolg der Wacker-Ringer feststand.



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