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05.10.2019
 
23:7-Sieg in Aue mit sechs „Neuen“ – Jetzt kommt Vizemeister Heilbronn
 
Von: Roman Hölzl


Zweiter Kampf, zweiter Sieg für den SV Wacker Burghausen in der DRB-Bundesliga Südost: Mit einem 23:7-Erfolg beim FC Erzgebirge Aue kletterte der zweimalige Titelgewinner am Donnerstag an die Tabellenspitze, die es am heutigen Samstag um 19.20 Uhr gegen die Red Devils aus Heilbronn zu verteidigen gilt. Der amtierende Vizemeister, der sich ja nach zwei packenden Finalkämpfen im Januar gegen Burghausen geschlagen geben musste, reist ebenfalls mit zwei Siegen im Gepäck an und sinnt natürlich auf Revanche.

Neuzugang Roland Schwarz konnte in Aue seinen ersten Sieg im Burghauser Dress feiern

Wacker-Trainer Eugen Ponomartschuk hatte seine Staffel gegenüber dem Auftaktsieg gegen Nürnberg gleich auf sechs Positionen umgebaut, den besseren Start erwischten aber die Gastgeber, die nach den ersten beiden Kämpfen mit 6:0 in Front lagen. Said Gazimagomedov besiegte Burghausens Sascha Michel aus der Schülermannschaft, der mit minus zwei Punkten dafür sorgte, dass die Wacker-Staffel das Punktekontingent zwar ausschöpfte, aber einhielt, erwartungsgemäß mit technischer Überlegenheit. Fast 19 Kilogramm Gewichtsunterschied gegenüber Christian John konnte Mihail Kajala im Greco-Schwergewicht nicht kompensieren und unterlag nach Punkten mit 4:9.

Bis zur Pause drehten Fabian Schmitt, Erik Thiele und Cengizhan Erdogan den Kampf und brachten Burghausen mit 10:6 in Führung. Schmitt brauchte im Greco-Bantam genau drei Minuten, um Pierre Vierling auszupunkten. Thiele setzte sich im Freistil-Halbschwer souverän mit 10:1 gegen Ilja Matuhin durch und Erdogan hatte nach nicht einmal zwei Minuten 10:0 Punkte gegen Philipp Herzog gesammelt, konnte dann aber nicht nachlegen.

Im zweiten Abschnitt feierte Roland Schwarz seinen ersten Sieg im Wacker-Trikot, der beim 7:7 gegen den Polen Jacek Tomaszewski denkbar knapp ausfiel. Am Ende gab eine Viererwertung von Schwarz nach knapp viereinhalb Minuten den Ausschlag, nachdem Tomaszewski schon 5:0 geführt hatte. Ganz anders hatten sich die Gastgeber auch das Greco-Duell in der Klasse bis 71 Kilogramm vorgestellt, in der sich Witalis Lazovski nur denkbar knapp mit 1:2 dem starken Mate Krasznai geschlagen geben musste, dabei war der Ungar doch als klarer Favorit ins Rennen gegangen. Benjamin Sezgin, Ali-Pasha Umarpashaev und Michael Widmayer fuhren dann in den verbleibenden drei Kämpfen gegen ihre deutschen Gegner noch jeweils die volle Ausbeute mit technisch überlegenen Siegen ein, so dass der Wacker-Sieg am Schluss recht deutlich ausfiel.



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