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02.10.2019
 
Wacker-Ringer doppelt gefordert: Heute in Aue und am Samstag gegen die Red Devils
 
Von: Michael Buchholz


Nach dem klaren Auftaktsieg gegen die Grizzlys aus Nürnberg müssen die Ringer des SV Wacker Burghausen am heutigen Donnerstag um 15 Uhr beim FC Erzgebirge Aue ran, ehe am Samstag mit den Red Devils Heilbronn der Final-Gegner der Vorsaison in der Sportparkhalle um 19.20 Uhr seine Visitenkarte abgibt. „Das wird ein richtiger Hammer, aber wir werden auch in Aue keine Experimente eingehen“, sagt Trainer Eugen Ponomartschuk.

Auf Eugen Ponomartschuk und seine Mannschaft warten mit Aue und Vizemeister Heilbronn innerhalb von nur drei Tagen zwei starke Gegner.

So sehr der Titelverteidiger dem Duell gegen die Red Devils entgegenfiebert, so ernst nimmt Ponomartschuk auch die Aufgabe am Einheitstag – also bloß nicht den zweiten Schritt vor dem ersten tun: „Wir werden Aue auf gar keinen Fall unterschätzen und mit voller Mannschaft dorthin fahren.“ Gute vier Stunden dauert die Busreise ins Erzgebirge und das soll auf gar keinen Fall eine Schneiderfahrt werden. Ponomartschuk: „Aue hat einen guten Kader mit starken deutschen Ringern, die uns in einigen Gewichtsklassen weh tun können. Deswegen gehen wir da kein Risiko ein und werden so sicher wie möglich aufstellen.“

So kurz nach den Weltmeisterschaften stehen auch die internationalen Athleten allesamt zur Verfügung, weil derzeit keine Trainingsmaßnahmen anberaumt sind, so dass die Burghauser Ringer um Ponomartschuk und Sportlichen Leiter Anton Losowik praktisch die Qual der Wahl haben. „Im Moment ist jeder verfügbar, der gebraucht wird“, so Ponomartschuk.  Umgekehrt dürfte das allerdings auch bei den Gegnern so sein. „Wir können da nicht in die anderen Vereine hineinschauen, aber wir versuchen das im schon im Vorfeld zu klären und haben auch abgeklärt, wann die Athleten zur Verfügung stehen, die sich etwa bei der WM in Kasachstan noch nicht für Olympia im nächsten Jahr qualifizieren konnten“, klärt der Burghauser Trainer auf.

Bei drei Kämpfen innerhalb einer Woche wird Ponomartschuk mit Sicherheit nicht drei Mal die gleiche Mannschaft aufbieten: Zum einen richtet sich die Aufstellung ja immer auch nach dem Gegner, zum anderen ist eine gewisse Rotation denkbar, um nicht bereits am Anfang der Saison die Kräfte überzustrapazieren. „Die Mannschaft, die nach Aue fährt, wird sich nur auf wenigen Positionen von der Mannschaft unterscheiden, die Nürnberg besiegt hat,“, so Ponomartschuk, der bei der Nominierung für den Samstag abwarten will, mit welcher Staffel Heilbronn am Donnerstag gegen Greiz antritt: „Das kann schon ein sehr spannender Kampf werden, wobei sich Heilbronn extrem gut verstärkt hat und mit Sicherheit stärker aufstellen wird als in Hallbergmoos. Der Heilbronner Kader lässt extrem viele Variationsmöglichkeiten zu und ist für uns ziemlich unberechenbar. Die Red Devils haben allerdings auch einige Nicht-EU-Ausländer im Kader und können da auch nur immer einen einsetzen. Trotzdem weiß man ja Vorfeld, wer da gerade kommt und welche Ringer sich für die Saison in Form gebracht haben. Das ist vor allem am Anfang der Saison schwer  einzuschätzen, da nutzen einem die Ergebnisse aus der letzten Saison nicht viel.“

Wie auch der zweimalige Titelgewinner von der Salzach kann Heilbronn jeder Klasse doppelt besetzen, letztendlich kommt es immer auf die Mischung an, um auch im Punktschnitt zu bleiben. Ponomartschuk: „Ich bin selber schon total gespannt auf den Kampf am Samstag. Ich denke, dass es auch bei unseren Fans schon kribbelt und so hoffen wir auf viele  Zuschauer und natürlich auf möglichst lautstarke Unterstützung. Die werden wir brauchen.“



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