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07.10.2019
 
Wacker-Ringer fegen Vizemeister mit 23:0 von der Matte
 
Von: Michael Buchholz


Titelverteidiger gegen Vizemeister – eine ganz enge Kiste? Von wegen! Der SV Wacker Burghausen hat den Red Devils aus Heilbronn am Samstag gewaltig die Hörner gestutzt. Mit 23:0 schickten die Wacker-Ringer vor 450 Zuschauern den keineswegs schwach aufgestellten Final-Kontrahenten vom Januar nach Hause und verteidigten souverän die Tabellenspitze der DRB-Bundesliga Südost, die sie am Donnerstag mit dem 23:7 in Aue erklommen haben.

Starke Leistung: Ramsin Azizsir besiegte den deutschen Spitzenringer Jan Zirn

Ahmet Peker sorgte mit einem Punktsieg gegen Levan Metreveli für einen guten Auftakt in den Kampfabend

Tolle Techniken ließ Erik Thiele aufblitzen, gegen die sein Gegner André Timofeev keine Mittel fand

Die letzte Chance auf einen Heilbronner Einzelerfolg machte Ali Umarpashaev in einem hochklassigen Kampf mit dem U23-Vize-Europamesiter Haydar Yavuz zunichte.

„Das hat keiner so erwartet“, wunderte sich Burghausens Ringer-Chef Jürgen Löblein ein wenig über die Eindeutigkeit des Geschehens, während Team-Kapitän Matthias Maasch davor warnte das Resultat überzubewerten: „Das heißt gar nichts und sagt nichts darüber aus, wie Heilbronn in den Play-offs auftreten wird." Beide Teams schöpften die 28-Punkte-Regelung voll aus, bei den Gästen reichte es aber nur zu neun Athleten, weil die vier EU-Starter allein schon 22 Punkte auf die Matte brachten und weil Khusey Suyunchev, der für gewöhnlich die Freistil-Klasse bis 80 Kilogramm besetzt, angeschlagen war. Zudem fehlten bei den diesmal eher harmlosen Teufeln die WM-Starter um Dreifach-Weltmeister Frank Stäbler.

Nur weil auch die engen Kämpfe zugunsten der Gastgeber endeten, stand am Ende der Schneidersieg zu Buche. „Man sieht einfach, dass unsere Athleten sehr ehrgeizig sind. Alle wollen das Maximum rausholen“, stellte Löblein zufrieden fest. „Hätten wir in zwei, drei Kämpfen vier Punkte abgegeben, hätten wir tatsächlich Einiges in Frage stellen müssen. Aber so kann ich keinem einen Vorwurf machen. Die Jungs haben alle ihr Bestes gegeben“, sagte der Devils-Coach Patric Nuding nach dem Kampf. „Dass dann am Ende eine so deftige Schlappe auf dem Papier steht, schaut für uns natürlich nicht gut aus“, wusste der Oberteufel die Niederlage einzuordnen und genehmigte sich „auf den Schreck hin“ erst einmal ein Bierchen: „Unsere vier ausländischen Ringer Levan Metreveli, Sebastian Kolompar, George Bucur und Haydar Yavuz gelten gegen jedes andere Team in der Liga als Siegringer. Burghausen ist aber so stark besetzt, dass alle vier trotz guter Leistungen ihre Kämpfe verloren haben.“

Metreveli hatte in der Freistil-Eingangsklasse gegen Ahmet Peker nicht viel zu melden und so unterlag der 34-jährige Spanier dem Burghauser Neuzugang mit 0:6. Nach dem ungefährdete 4:0-Erfolg von Ramsin Azizsir im Greco-Schwergewicht, bis sich auch Kolompar im Greco-Bantam die Zähne an Andi Maier aus, der den 21-jährigen Serben ein Mal drehen konnte und mit 3:2 die Oberhand behielt. Seinen dritten Sieg im dritten Kampf feierte Erik Thiele im Freistil-Halbschwer gegen André Timofeev mit technischer Überlegenheit, im Freistil-Leicht lag Bucur bis kurz vor Schluss gegen Cengizhan Erdogan in Front, musste sich dann aber nach einer Schlussoffensive dem dreifachen Europameister im Wacker-Trikot mit 5:6 geschlagen geben.

Knapp ging es auch im Greco-Mittelgewicht zu, in dem sich Roland Schwarz mit einem 3:2 gegen Marius Braun seinen zweiten Sieg für Burghausen sicherte, deutlicher war die Sache im Kampf der Routiniers zwischen Maasch und Christian Fetzer, den der Burghauser vor allem dank eines sehenswerten Aushebers mit 6:0 für sich entscheiden konnte. Während Kakhaber Khubezhty seine vier Punkte kampflos einstreichen konnte lieferte Ali-Pasha Umarpashaev dem Sieben-Punkte-Mann Yavuz im Freistil-Welter einen richtig heißen Tanz, den er mit einer Soublesse, eigentlich ein Greco-Griff, krönte. Aggressiv und technisch enorm stark setzte sich der Wacker-Neuzugang mit 12:3 gegen den 25-jährigen WM-Teilnehmer aus der Türkei durch. Mit einem schönen Armzug stellte Michael Widmayer im abschließenden Greco-Welter gegen Fabian Fritz die Weichen frühzeitig auf Sieg und gab dem 30-jährigen Fabian Fritz am Ende mit 8:0 das Nachsehen.

 

Fotos vom Heimkampf gegen Heilbronn finden Sie >>>HIER<<<



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