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30.09.2019
 
Perfekter Saisonauftakt: Wacker-Ringer setzen mit 20:8 gegen Nürnberg gleich ein Zeichen
 
Von: Michael Buchholz


Perfekter Saisonstart für die Ringer des SV Wacker Burghausen in der DRB-Bundesliga Südost! In der sehr gut gefüllten Sportparkhalle ließ der Titelverteidiger gegen den SV Johannis Nürnberg nichts anbrennen und gewann mit 20:8 überraschend deutlich. „Diesen Start hätten wir uns so nie erträumt“, kommentiert Team-Kapitän Matthias Maasch den Erfolg, mit sich die Staffel von Trainer Eugen Ponomartschuk nach dem ersten Kampftag auf Platz zwei hinter Aufsteiger ASV Schorndorf einreiht.

Mann des Abends: Erik Thiele wendete mit seinem Sieg gegen Abraham de Jesus Conyedo die Wende ein.

Stark gekämpft und trotzdem am Boden: Ramsin Azizsir schulterte sich bei einem eigenen Ausheber quasi selbst.

Keine Chance ließ Witalis Lazovski seinem starken Kontrahenten Sven Dürmeier.

Einen Einstand nach Maß feierte Neuzugang Ali Umarpashaev, der dem deutschen Meister Tim Stadelmann mit 8:0 das Nachsehen gab.

Weiter geht es bereits am Donnerstag um 15 Uhr beim FC Erzgebirge Aue, der zum Auftakt beim Duell in Greiz mit 8:18 das Nachsehen hatte, ehe am kommenden Samstag gleich die Neuauflage des letztjährigen Finales gegen die Red Devils Heilbronn in der Sportparkhalle auf dem Programm steht.

Mann des Abends war Erik Thiele, der im Freistil-Halbschwergewicht den Kubaner Abraham de Jesus Conyedo Ruano mit 5:2 demontierte. Der international für Italien startende Nürnberger lag zwar zur Pause noch mit 2:0 in Front, doch mit einer brachialen Energieleistung zwang Thiele seinen mehr und mehr nach Luft ringenden Kontrahenten in die Knie. Maasch: „Eine ganz starke Leistung von Erik. Mit seinem Sieg hat das Momentum zu unseren Gunsten umgeschlagen.“

Einen Einstand nach Maß feierte Ahmet Peker im ersten Kampf des Abends. Im freien Stil der Eingangsklasse ließ der Neuzugang erwartungsgemäß Daniel Walter keine Chance und setzte sich schon nach etwas mehr als zwei Minuten mit 15:0 technisch überlegen durch. Doch im Greco-Schwergewicht gab es dann einen bösen Rückschlag: Gegen den 20 Kilogramm schwereren Daniel Ligeti war Ramsin Azizsir der deutlich aktivere Ringer, der sich bei einem eigenen Ausheber in der ersten Runde gerade noch befreien konnte. Beim zweiten Versuch schlug der Ungar dann aber gnadenlos zu und legte den Burghauser nach 4:35 Minuten aufs Blatt. „Ramsin wollte den Kampf gegen den Koloss unbedingt gewinnen und hat dann eben zu viel Risiko genommen“, so Maasch, der auch die Vorstellung von Andi Maier lobte, der gegen Jacopo Sandron mit 1:7 die Niederlage im Greco-Bantam in Grenzen hielt: „Andi hat es gut gemacht, hat aber eine Bodenrunde verpennt, sonst wäre es noch knapper geworden.“

Nach drei Kämpfen führten die Gäste mit 6:4, ehe Thiele den 6:6-Ausgleich erkämpfte und Vladimir Egorov die Hausherren im Freistil-Leicht erstmalig in Front brachte Gegen den extrem passiven Stoyan Illiev tat sich der Mazedonier, der noch unter den Strapazen der WM litt, schwer und kam zu einem knappen 7:4-Erfolg. Im ersten Kampf nach der Pause konnten die Grizzlys aber zum 8:8 ausgleichen, Burghausens Neuzugang Roland Schwarz, der wegen eines Handbruchs noch einige Probleme und auch etwas Trainingsrückstand hatte, musste sich dem ungarischen U23-Europameister im Greco-Mittelgewicht mit 1:5 geschlagen geben.

Danach ging die Post aber ab und Burghausen setzte sich in den vier verbleibenden Paarungen souverän durch. Dank einer bärenstarken Leistung ließ Witalis Lazovski Sven Dürmeier in der Greco-Klasse bis 71 Kilogramm mit einem deutlichen 10:0 keine Chance. Gewohnt engagiert zermürbte Kakhaber Khubezhty im freien Stil der Klasse bis 80 Kilogramm Eduard Tatarinov. Nach etwas mehr als viereinhalb Minuten war für den Ex-Traunsteiner beim Stand von 16:0 für Khubezhty Schicht im Schacht.

Einen hervorragenden Eindruck hinterließ Neuzugang Ali-Pasha Umarpashaev, der im Freistil-Welter mit gelungenen Aktionen dem amtierenden Deutschen Meister Tim Stadelmann mit 8:0 das Nachsehen gab. Einen Punkt weniger verbuchte Maasch im abschließenden Greco-Welter beim 7:0 gegen Anthony Sanders, der auf bayerischer Ebene sein Trainingsschützling ist: „So eine Situation ist immer blöd, insofern war das ein Pflichtsieg von mir."

 

Fotos vom Saisonauftakt gegen Nürnberg finden SIe >>>HIER<<<



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