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02.03.2020
 
Neuzugang Idris Ibaev übernimmt vakante 75kg-Gewichtskasse im griechisch-römischen Stil
 
Von: Roman Hölzl


Idris Ibaev – ein Name, der vor der letzten Saison kaum jemanden in Ringer-Deutschland ein großer Begriff war. Doch dies hat sich im Laufe der vergangenen Saison geändert. So hat sich Ibaev, der beim ASV Schorndorf unter Vertrag stand, ins Blickfeld vieler anderer Ringervereine gekämpft. Mit nur drei Niederlagen zählte Ibaev mit zu den besten Punktesammlern der abgelaufenen Saison. Da auf Burghauser Seite ein Nachfolger für Matthias Maasch gesucht war, führte schnell eins zum anderen.

Idris Ibaev wurde 1999 in Tschetschenien geboren, wo er auch die Grundlagen des Ringsports erlernte. Im Jahr 2013 siedelte Ibaev, der eigentlich lieber Boxer geworden wäre, mit seiner Familie nach Deutschland über und wohnte lange Zeit in Hagen (Nordrhein-Westfalen). Dort kam er auch mit dem Ringsport in Verbindung, was durchaus naheliegend war – befindet sich doch die Ringerhochburg Witten in direkter Nachbarschaft zu seinem Wohnort. Eben dieser KSV Witten stellte Ibaevs erste ringerische Station in Deutschland dar, wo er sich im Training von den deutschen Ringer-Größen Mirko Englich und Adam Juretzko einige Kniffe abschauen konnte. Bereits wenig später zählte Ibaev zum festen Bestandteil der 2. Mannschaft des KSV Witten. Nach seinem Wechsel zum TV Essen-Dellwig gelang ihm auf Anhieb eine beeindruckende Saison in der Oberliga, wo er von 15 Kämpfen gerade einmal zwei verlor – und das im ungeliebten freien Still. Diese Leistungen machten den KSV Schorndorf hellhörig, was Ibaev zu seiner ersten Bundesliga-Saison verhalf, in der restlos überzeugen konnte. Auch auf internationalem Parkett konnte Ibaev 2020 überzeugen: Mit seinem Sieg bei den stark besetzten Thor Masters setzte er ein großes Ausrufezeichen an Bundestrainer Michael Carl, dem die Leistungen von Ibaev nicht verborgen blieben, sodass mit weiteren Einsätzen auf internationalem Parkett zu rechnen sein dürfte.

„Idris war unser absoluter Wunschkandidat als Nachfolger für den zurückgetreten Matthias Maasch.“, so Cheftrainer Eugen Ponomartschuk „Wir haben ihn dann letzte Saison einige Male zu uns eingeladen und er hat sportlich, aber vor allem auch menschlich voll überzeugt. Wir freuen uns, dass er sich für unseren SV Wacker entschieden hat.“

Mit Idris Ibaev dürfte zudem eine langfristige Lösung für Matthias Maaschs Nachfolge gefunden worden sein. Ibaev hat zu Beginn des Jahres seinen Lebensmittelpunkt nach Burghausen verlagert. Nach seinem Umzug nach Burghausen begann Ibaev dann Anfang Februar bei der Firma Elektro Rösler mit der Ausbildung zum technischen Systemplaner. „Die Ausbildung ist so gestaltet, dass Idris zweimal täglich trainieren kann. Nur durch die Unterstützung der Firma Elektro Rösler, der guten Trainingsgruppe und der Trainer ist er nach Burghausen gewechselt.“, gibt Matthias Maasch interessante Hintergrundinfos zu seinem Nachfolger bekannt.

„An dieser Stelle können wir auch bekannt geben, dass Andreas Maier und Witalis Lazovski ihre Verträge um ein weiteres Jahr verlängert haben. Andreas Maier wird in der kommenden Saison hauptsächlich die 66kg-Klasse und in Ausnahmefällen die 61kg-Klasse abdecken. Witalis Lazovski ist für die 71kg-Klasse vorgesehen.“, so Matthias Maasch weiter, der sich in Zukunft als Co Trainer von Eugen Ponomartschuk intensiv um die Belange der Greco-Spezialisten kümmern wird.



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