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SV Wacker Burghausen - ASV Schorndorf
01. November 2020 16:00 h - 19:00 h

Ringen 1. Bundesliga Süd-Ost: SV Wacker Burghausen - ASV Schorndorf
SV Wacker Burghausen - SC Siegfried Kleinostheim
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Ringen 1. Bundesliga Süd-Ost: SV Wacker Burghausen - SC Siegfried Kleinostheim
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Ringen 1. Bundesliga Süd-Ost: SV Wacker Burghausen - AVG Markneukirchen

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12.10.2020
 
Burghausens Ringer landen mit dem 16:5 in Markneukirchen den zweiten Saisonsieg
 
Von: Michael Buchholz


„Die Jungs haben alles reingehauen und haben durch die Bank überzeugt“, voll des Lobes für seine Mannschaft war Burghausens Trainer Eugen Ponomartschuk nach dem zweiten Sieg im zweiten Auswärtskampf der Ringer-Bundesliga Südost. Der dreifache Deutsche Meister setzte sich am Samstag mit 16:5 beim AV Germania Markneukirchen durch und behauptet so Platz zwei hinter dem ASV Schorndorf. „Als ich die Aufstellung von Markneukirchen gesehen habe, dachte ich, dass es ganz schön eng werden könnte“ so Ponomartschuk, der positiv überrascht war, dass sich seine Mannen der Aufgabe beim Aufsteiger so souverän entledigt haben.

Denkbar unglücklich wie knapp unterlag Ramsin Azizsir dem 20 kg schweren Hühnen Franz Richter.

Angesichts der Tatsache, dass die meisten seiner Athleten während der Woche im Trainingslager in Heidelberg und Aschaffenburg waren und dort in vier Tagen zum Teil acht schweißtreibende Einheiten absolviert haben, eine wahre Energieleistung. Vor 160 Zuschauern legte Givi Davidovi mit einem bis zur letzten Sekunde engagierten Auftritt gleich den Grundstein zum Sieg. Sieben-Punkte-Mann Razvan-Marian Kovacs hatte beim 2:8 wenig zu melden und so ist sich Ponomartschuk schon nach zwei Kämpfen sicher: „Givi ist eine sehr gelungene Verpflichtung. Obwohl er auch Gewicht machen muss, haut er bis zum Schlussgong immer alles raus.“

Nicht recht einverstanden war der Coach mit der Wertung des Schwergewichtkampfes, in dem Ramsin Azizsir über 20 Kilogramm Gewichtsnachteil hatte, aber trotzdem fünf Minuten den Kampf bestimmt hat. Dass Franz Richter schließlich mit einem 2:1 die Matte verlassen konnte, stieß im Wacker-Lager auf allgemeines Unverständnis. Weil aber Fabi Schmitt im Greco-Bantam Dustin Scherf aggressiv und zielstrebig bekämpfte, standen nach dessen souveränen 11:0-Sieg drei weitere Wertungspunkte auf dem Konto der Gäste, die nun 5:1 führten. „Fabi kann man um fünf Uhr morgens aufwecken und trotzdem ringt er sechs Minuten Vollgas.“

Nach anfänglich Problemen gegen den agilen Patryk Dublinowski fand Erik Thiele im Freistil-Halbscher immer besser in den Kampf und ließ dem eingedeutschten Polen letztlich beim 4:1 keine Chance. Wesentlich verbessert präsentierte sich Enes Akbulut trotz der 4:9-Niederlage im Freistil-Leicht gegen den Rumänen Stefan-Ionut Coman. Ponomartschuk: „Wir haben Enes gesagt, dass er mal auf sich und nicht auf die Mannschaft schauen soll. Das hat er sich zu Herzen genommen und einen guten Kampf gemacht.“

Etwas ausgelaugt vom Trainingslager kontrollierte Roland Schwarz im Greco-Mittel das Geschehen gegen Bogdan Eismont, forcierte aber nicht unnötig gefährliche Aktionen, sondern brachte den knappen 2:1-Erfolg sicher über die Runden. In der Greco-Klasse bis 71 Kilogramm sprang Andi Maier kurzfristig für Witalis Lazovski ein, der nach dem Trainingslager ziemlich ausgelaugt war. Das Burghauser Urgestein konnte bei seinem Kaltstart den Gewichtsnachteil nicht richtig kompensieren und verlor etwas unglücklich mit 1:6. Die volle Punktausbeute fuhr dagegen Eduard Tatarinov in der Freistil-Klasse bis 80 Kilogramm ein, der Julian Gebhard in etwas mehr als viereinhalb Minuten mit 15:0 abfertigte: „Edi hat alles super umgesetzt, was wir im Training besprochen haben und eine super Leistung gezeigt“, freut sich Ponomartschuk.

Wesentlich frischer als noch vor Wochenfrist präsentierte sich Neuzugang Ergün Aydin im Freistil-Welter bei seinem 6:1-Erfolg gegen Brian Bliefer, den er immer wieder unter Druck setzte und so die entsprechenden Punkte sammeln konnte. Auch Idris Ibaev konnte im abschließenden Greco-Welter seinen ersten Sieg für Burghausen unter Dach und Fach bringen: Gegen den immer noch voll austrainierten Christian Fetzer war er stets Herr im Ring und setzte sich trotz der Strapazen des Trainingslagers souverän mit 7:0 durch. Ponomartschuk: „Bei optimaler Vorbereitung wäre sein Sieg noch höher ausgefallen. Da bin ich mir sicher.“

 

Bildnachweis: Jörg Richter



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