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13.09.2021
 
Fabian Schmitt bringt Wacker-Ringer in Nürnberg auf die Siegerstraße
 
Von: Michael Buchholz


Ausgerechnet der Ex-Nürnberger Fabian Schmitt war es, der am Samstag den überraschend deutlichen 19:8-Sieg des SV Wacker Burghausen zum Start in der Ringer-Bundesliga Südost auf den Weg brachte. Im dritten Kampf des Abends landete Schmitt im Greco-Bantam einen klaren 8:1-Erfolg gegen den Italiener Jacopo Sandron. „Ein absolut überraschend deutliches Ergebnis, mit dem wir so nicht gerechnet hatten“, bilanzierte Burghausens Ringer-Legende Matthias Maasch, der auch insbesondere die Leistung von Schmitt herausstrich.

Fabian Schmitt setzte sich im Schlüsselkampf gegen den Italiener Jacopo Sandron durch.

„Das war der Knackpunkt, der alles für uns ins Rollen gebracht hat, bester Mann, der eine sensationelle Leistung abgerufen hat.“ Sandron war immerhin 2019 Dritter Europameister in der Gewichtsklasse oberhalb von Schmitt. „Wie Fabian hier die körperlichen Nachteile mit Einsatzwille, Charakter und Herz wettgemacht hat, war wirklich absolut überragend“, so Maasch.

In der Eingangsklasse kassierte Eigengewächs Erwin Kobsar gegen den Kasachen Yelaman Kadyrseit die erwartete Niederlage, im Greco-Schwergewicht hatten sich die Gäste durch Nikoloz Kakhelashvili eigentlich vier Punkte erhofft, doch Erkan Celik wehrte sich gut, so dass sich der eingebürgerte Italiener in Burghauser Diensten mit einem 11:1 und drei Mannschaftspunkten begnügen musste.

Voll eingeschlagen hat Neuzugang Akhmed Adamovich Magamaev im Freistil-Halbschwer gegen Johannes Mayer, amtierender Vize-Europameister der Junioren. Magamaev setzte sich nach sechs Minuten mit 10:0-Punkten durch und verbuchte drei Mannschaftspunkte für Wacker: „Dass er ihn so souverän abtropfen lässt, damit war eigentlich auch nicht zu rechnen.“

Im letzten Kampf vor der Pause hatte der Olympia-Fünfte Iszmail Muszukajev mit Maximilian Gerlach im Freistil-Leicht überhaupt keine Probleme: „Da hat er sich gespielt und technisch überlegen souverän vier Mannschaftspunkte für uns gemacht“, erklärte Maasch. Nach der Pause lief es zunächst nicht ganz nach Wunsch, denn Roland Schwarz führte im Greco-Mittel gegen Nürnbergs Neuzugang Istvan Levai mit 2:1, wurde dann bei einem Ausheber gekontert und verlor danach etwas die Linie. „Das 10:2 für Levai entspricht überhaupt nicht dem Kampfverlauf. Roland hat vielleicht etwas zu viel Risiko genommen, das war bitter, aber Roland ist nach seiner Wirbelsäulen-Operation und seiner Corona-Erkrankung auf einem guten Weg. Die Niederlage ist nicht so tragisch, das hätte auch ganz anders ausgehen können“, ist sich Maasch sicher.

Aber schon im nächsten Kampf überraschten die Gäste wieder, denn Witalis Lazovski landete in der Greco-Gewichtsklasse bis 71 Kilogramm gegen Deniz Menekse einen ungefährdeten 8:0-Sieg, der in dieser Höhe auch nicht zu erwarten war, hatte Lazovski doch den letzten Vergleich gegen Menekse noch verloren. Gut verkaufen konnte sich auch Eduard Tatarinov in der Freistil-Klasse bis 80 Kilogramm gegen Andreas Walter, der jedoch zwei Beinangriffe durchbrachte und so beim 4:2 einen Mannschaftspunkt für die Nürnberger Grizzlys rettete.

In den beiden abschließenden Weltergewichtskämpfen hatten dann wieder die Wacker-Ringer die Oberhand. Im freien Stil musste sich Ali-Pasha Umarpashaev mit Tim Müller auseinandersetzen, der letzte Saison Ergün Aydin technisch überlegen pulverisiert hat. Am Ende setzte sich der Burghauser souverän mit 10:4 durch und verbuchte zwei Mannschaftspunkte, denen Idris Ibaev zwei weitere hinzufügte: Er bezwang Ex-Europameister Istvan Levai, gegen den er letzte Saison noch 0:5 verloren hat, mit 8:1. „Daran sieht man, dass sich Idris durch das Jahr Training in Burghausen sehr gut entwickelt hat und wir mit ihm auf einem sehr guten Weg sind“, erklärte Maasch, der zufrieden zusammenfasste: „Bei der Aufstellung haben wir mit den vier Athleten, die wir auf den Ausländerpositionen eingesetzt haben, alles richtig gemacht und so ist ein in dieser Höhe nicht für möglich gehaltener Sieg herausgesprungen.“



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