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05.01.2022
 
Mission Titelverteidigung startet vor leeren Rängen in Nackenheim
 
Von: Michael Buchholz


Jetzt wird es ernst für die Ringer des SV Wacker Burghausen: Am Samstag gastiert die Mannschaft von Trainer Eugen Ponomartschuk zum Achtelfinal-Hinkampf um die Deutsche Meisterschaft beim SV Alemannia Nackenheim, der Rückkampf steigt dann eine Woche später in der Sportparkhalle. „Nackenheim ist unglaublich schwer auszurechnen, aber wenn die Nackenheimer vollzählig sind, können sie jede Mannschaft in der Liga schlagen“, sagt Burghausen Sportlicher Leiter Matthias Maasch, der natürlich bedauert, dass der Kampf aufgrund der jüngsten Corona-Verordnung ohne Zuschauer ausgetragen werden muss.

Weltklassringer Iszmail Muszukajev könnte auf den deutschen Spitzenringer Viktor Lyzen treffen.

„Vor Weihnachten hatte wir noch die Hoffnung mit Zuschauern aus Rheinhessen das Achtelfinale gegen den SV Wacker Burghausen austragen zu können, nun die Ernüchterung“, heißt es auf der Homepage der Rheinhessen. Ob diese Verordnung auch für den Rückkampf gilt, steht derzeit noch in den Sternen, aber angesichts der sich rasch ausbreitenden Omikron-Variante ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass die Sportparkhalle am 15. Januar ebenfalls leer bleiben könnte. Die Nackenheimer hatten bis zuletzt auf einen Kniff gehofft, um wenigsten 350 Zuschauern unter der 2G-Regel in die Halle lassen zu können: „Die Zugehörigkeit zur Bundesliga stellt auch dann eine überregionale Veranstaltung dar, wenn unsere Fans nur aus Rheinhessen kommen. Ausnahmegenehmigungen seitens der zuständigen Behörden sind auch im Hinblick auf die steigenden Infektionszahlen der Omikron-Variante nicht vertretbar. Nichts desto trotz werden wir im Achtelfinale gegen den amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister Wacker Burghausen alles geben.“

Die Lions sind stark in die Saison gestartet, hatten dann aber nach einer öffentlichen Auseinandersetzung zwischen dem mittlerweile zurückgetreten Chefcoach Cengiz Cakici und dem Vereinsvorsitzenden Stephan Vielmuth am Ende der Doppelrunde in der Bundesliga West große Probleme und mussten sich hinter Heilbronn, Mainz und Witten mit Rang vier begnügen. „Wir wissen, dass Nackenheim Schwierigkeiten hatte eine schlagkräftige Mannschaft auf die Matte zu bringen, doch jetzt ist ja etwas Zeit ins Land gegangen und deswegen kann sich das auch wieder geändert haben. Wir haben nach gut in Erinnerung, dass Nackenheim vor zwei Jahren erst im Halbfinale ausgeschieden ist“, warnt Maasch.

Herausragender Athlet der Lions ist Greco-Spezialist Denis Kudla der 2016 und 2021 Olympia-Bronze geholt hat und schon 2017 Vize-Weltmeister war – die Sammlung an internationalen und nationalen Titel ließe sich beinahe beliebig fortsetzen. Möglicherweise macht Kudla, der eigentlich im Halbschwer beheimatet ist, Gewicht und würde dann im Greco-Mittel auf Roland Schwarz treffen. Falls Kudla nicht abtrainiert, wird es für Schwarz aber auch unbequem, denn dann steht der starke Pole Edgar Babayan parat. Die Burghauser Verantwortlichen wissen sehr wohl, dass man Nackenheim nicht nur auf Kudla reduzieren darf. Mit dem unbesiegten Eldaniz Azizli im Greco-Bantam und Fazli Eryilmaz im Freistil-Welter sind die Rheinhessen auf den Ausländerpositionen extrem stark besetzt. Auch Kubilay Cakici, der in der Freistil-Klasse bis 80 Kilogramm auf Edi Tatarinov treffen wird, ist auf einen keinen Fall zu unterschätzen, das gilt auch für den Kader-Ringer Viktor Lyzen, der sich im Freistil-Leicht wohl mit Iszmail Muszukajev messen wird. Und im gleichen Maß für den eingedeutschten Ukrainer Ruslan Kudrynets, der Witalis Lazovski in der Greco-Klasse bis 71 Kilogramm alles abverlangen wird.

„Wenn Nackenheim alle Mann auf die Matte bringt, ist die Truppe durch die Bank gut besetzt. Wir werden aber auch unsere stärkste Mannschaft aufbieten und versuchen dort zu bestehen. Idealer Weise wollen wir uns ein kleines Polster für den Rückkampf erarbeiten, aber das wird sicherlich nicht leicht“, so Maasch, der vermutet, dass bei zahlreichen Duellen die Tagesform entscheiden könnte. So etwa im Greco-Schwergewicht zwischen dem Griechen Laokratis Kesidis und Ramsin Azizsir oder im Freistil-Halbschwer zwischen dem Franzosen Akhmed Aibuev und Erik Thiele.



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