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13.01.2022
 
Burghausen will im Rückkampf das Viertelfinale perfekt machen
 
Von: Michael Buchholz


„Wir sind bereit. Wir wollen unseren Vorsprung über die Runden bringen und wollen unbedingt auch zuhause gewinnen, um sicher ins Viertelfinale zu kommen“, Burghausens Sportlicher Leiter Matthias Maasch gibt die Richtung vor dem Rückkampf am Samstag um 19.30 Uhr gegen den SV Alemannia Nackenheim klar vor und hofft gleichzeitig im Sinne des Sports, dass der Gegner mit einer möglichst starken Mannschaft kommt. Anders als im Hinkampf vor einer Woche, den die Wacker-Ringer ja mit 18:9 gewonnen haben, sind heute immerhin knapp 300 Zuschauer in der Sportparkhalle unter der 2G-Plus-Regelung erlaubt.

Eduard Tatarinov möchte am Ende jubeln, auch wenn mit Osman Kubilay Cakici ein starker Gegner wartet.

Der Vorverkauf in der Geschäftsstelle ist am Donnerstag gut angelaufen, es wird aber auch noch Karten an der Abendkasse geben. Alle Ringer-Fans, die nicht in der Halle dabei sein können, müssen aber trotzdem nicht auf das sicherlich packende Kampfgeschehen verzichten, zumal es bei sportdeutschland.tv einen Live-Stream geben wird. Sollte Burghausen ins Viertelfinale einziehen, steht der Gegner mit dem RSV Rotation Greiz fest, da die Thüringer die Runde der letzten Acht bereits am grünen Tisch klar machen konnte, nachdem Gegner ASV Urloffen keine Mannschaft stellen konnte.

Ganz ohne Sorgen gehen Burghausens Ringer nicht in den Rückkampf. „Wir haben leichte personelle Probleme, werden aber unsere beste Aufstellung und damit eine durch die Bank schlagkräftige Mannschaft auf die Matte schicken“, verspricht Maasch und erläutert: „Wir nehmen den Kampf mit Sicherheit nicht auf die leichte Schulter. Wie wichtig es ist den Gegner auf keinen Fall zu unterschätzen, hat man auch im Vorkampf gesehen, als die Nackenheimer richtig stark aufgestellt haben und die erlaubten 28 Punkte voll ausgeschöpft haben.“

Insofern hoffen Maasch und Trainer Eugen Ponomartschuk auch am Samstag wieder auf jede Menge heißer Duelle. Den zweifachen Olympia-Dritten Denis Kudla erwarten die Hausherren im Greco-Halbschwergewicht, in dem er auf Ramsin Azizsir treffen wird – sicherlich ein besonderer Leckerbissen. Im Freistil-Schwergewicht bahnt sich ebenfalls ein brisanter Kampf an, zumal der französische Magamaev-Bezwinger Akhmed Aibuev als Gegner für Erik Thiele parat stehen könnte.

Inwiefern Eldaniz Azizli auf 57 Kilogramm abkochen wird, ist noch die Frage. Der frühere Junioren-Weltmeister würde in diesem Fall auf Fabian Schmitt treffen, den er im letzten Jahr bei der Europameisterschaft geschlagen hat. Zu beachten beim Gegner ist sicherlich auch der deutsche Spitzenringer Viktor Lyzen, der in der Freistil-Klasse bis 71 Kilogramm entweder auf Iszmail Muszukajev oder Enes Akbulut treffen wird.

Heiß auf eine Revanche ist Witalis Lazovski, der nach seiner Niederlage im Hinkampf wohl erneut mit Ruslan Kudrynets die Klingen kreuzen wird. Burghausens U23-Weltmeister Idris Ibaev wird es voraussichtlich mit dem starken Polen Edgar Babayan zu tun bekommen, während Edi Tatarinov im Freistil-Mittel auf den ehemaligen Deutschen Meister Osman Kubilay Cakici treffen sollte. Maasch: „Edi macht einen sehr guten Eindruck und die Klasse bis 86 Kilogramm liegt ihm auch am besten.“



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