Nächster Kampftag

05. Dezember 2022 - 05. Dezember 2023

SV Wacker Burghausen II - TSV Westendorf
10. Dezember 2022 17:30 h - 19:00 h

Ringen Oberliga: SV Wacker Burghausen II - TSV Westendorf
SV Wacker Burghausen - KSC Germania Hösbach
10. Dezember 2022 19:20 h - 22:00 h

Ringen 1. Bundesliga Ost: SV Wacker Burghausen - KSC Germania Hösbach
AV Germania Markneukirchen - SV Wacker Burghausen
17. Dezember 2022 19:20 h - 22:00 h

Ringen 1. Bundesliga Ost: AV Germania Markneukirchen - SV Wacker Burghausen

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27.09.2022
 
Burghauser Schüler verlieren gegen Anger und Trostberg
 
Von: Roman Hölzl


Keinen Auftakt nach Maß legten in diesem Jahr die Burghauser Nachwuchsringer aufs Parkett: Mit zwei Niederlagen gegen den SC Anger und den TSV Trostberg starteten die Burghauser Nachwuchsringer in die diesjährige Grenzlandliga. Da in beiden Mannschaftskämpfen zwei Gewichtsklassen unbesetzt blieben, ging die Mannschaft von Jugendleiter Halit Yilmaz in beiden Kämpfen mit einem Handicap in Höhe von acht Punkten an den Start, was schlussendlich nicht zu kompensieren war.

Zwei Niederlagen kassierte Denis Vernergold mit seiner Mannschaft zum Saisonauftakt

Ausgeglichen verlief bereits am Freitag die Saisoneröffnung gegen den SC Anger in der heimischen Lirkhalle: Von den acht ausgetragenen Mattengefechten gingen vier Duelle an den SV Wacker Burghausen, vier an den SC Anger. So gelangen Mustafa Ermanbetov, Talha Yilmaz, Sultan Muhametow und Hasan Altintas jeweils vorzeitige Siege, Denis Vernergold, Timur Muhametow, Eric Dietrich und Albert Kreimer mussten ihrerseits vorzeitige Niederlagen hinnehmen. Auf sportlicher Ebene bewegten sich beide Mannschaften damit auf einem ausgeglichenen 16:16, einzig die 8 Punkte zu Gunsten der Gäste in Folge der nicht zu besetzenden Gewichtsklassen ließen das Endergebnis zu Gunsten der Gäste aus Anger ausfallen. „Die Leistung gegen Anger hat gepasst – alle Nachwuchsringer haben mit vollem Einsatz gekämpft und das abgerufen, was sie zu leisten im Stande sind. Schade, dass wir in den beiden ungesetzten Gewichtsklassen im Moment noch keinen einsatzbereiten Sportler aufbieten können, ansonsten hätten sich meine Jungs gegen Anger zumindest ein Unentschieden redlich verdient“, so Jugendleiter Halit Yilmaz, der mit der Leistung seiner Schützlinge am ersten Kampftag zufrieden war. Anders schaut es hingegen mit dem Ergebnis des zweiten Kampftags in Trostberg aus: „Da haben wir richtig auf den Deckel bekommen - das war so sicherlich nicht eingeplant.“

Bereits an der Waage ging der erste Kampf verloren, da Mustafa Ermanbetov mit Übergewicht antrat und so vier Mannschaftspunkte an die Gastgeber wanderten. Umso bitterer, dass Ermanbetov seinen Gegner Raphael Schmitt im anschließenden Freundschaftskampf vorzeitig besiegen konnte. Nachdem Hasan Altintas mangels Gegner zum Sieger erklärt wurde, erkämpfet sich Talha Yilmaz einen knappen Punkteisieg, der mit etwas mehr Schwung auch höher hätte ausfallen können. Ein weiterer Knackpunkt des Abends war die Schulterniederlage von Sultan Muhametow, der aber mit einem Gewichtsnachteil von über 10kg in den Kampf gegen den körperlich sehr starken Manuel Kuliev ging. Zwar konnte Denis Vernergold gegen Noel Schulz eine vorzeitige Niederlage vermeiden, doch wäre in diesem Kampf für den Burghauser Ringer wesentlich mehr drin gewesen, der bislang sein volles Potenzial noch nicht ausschöpfen konnte. Einen grundsoliden Auftritt legte einmal mehr Semih Becher aufs Parkett, der seine Gegnerin Eva Pickl schultern konnte. In ebenso guter Form präsentierte sich Timur Muhametow, der gegen Sebastian Pickl einen technischen Überlegenheitssieg feiern konnte und dabei mit schönen Techniken zu überzeugen wusste. Nichts zu holen gab es hingegen für Eric Dietrich, der gegen seinen Gegner Sebastian Gröbner eine vorzeitige Niederlage kassierte. „Vor allem die 23:13 Niederlage in Trostberg tut mir in der Seele weh, da hier wesentlich mehr zu holen gewesen wäre. Durch eine Mischung aus vermeidbaren Leichtsinnsfehlern, aber auch groben technischen Schnitzern haben es sich unsere einige Ringer an diesem Tag das Leben selbst unnötig schwer gemacht. Wir werden im Training weiter hart daran arbeiten, mehr Konstanz die Leistungen unserer Nachwuchsringer zu bringen. Oftmals fehlt es nur an Kleinigkeiten, die korrigiert werden müssen.“, zieht Halit Yilmaz ein klares Fazit nach den ersten beiden Kampftagen.



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