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18.11.2018
 
Schülerringer kommen gegen Salzburg unter die Räder, Augsburg tritt nicht an
 
Von: Roman Hölzl


Im Rahmen der Vorkämpfe zum Bundesliga-Schlager gegen Nürnberg trafen am vergangenen die Burghauser Nachwuchsringer auf Olympic Salzburg zu einem Doppel-Kampftag, an dem direkt nacheinander der Vor- und der Rückrundenvergleich ausgetragen wurden. Schon im Vorfeld der Mannschaftskämpfe war klar, dass die Gäste, die aktuell den zweiten Platz der Grenzlandliga einnehmen, als haushoher Favorit in die Sportparkhalle kommen würden. Dass die Vergleiche am Ende derart hoch zu Gunsten der Österreicher ausgehen sollten, stellte dann doch eine böse Überraschung dar.

Bruchlandung² - Sultan Muhametow unterlag beim Doppelkampftag gegen Salzburg zwei Mal klar

Den Vorrundenkampf eröffneten Semih Becher und  Yusuf Bektemirov. Und gleich mit der ersten gelungenen Aktion seines Gegners fand sich Becher auf beiden Schultern wieder. Deutlich knapper verlief hingegen das Gefecht zwischen Korbinian Herbst und Islam Macktiev, leider auch hier mit dem besseren Ende für den Salzburger – am Ende konnte sich Herbst für seine starke Leistung nicht belohnen und unterlag knapp. Für den ersten und am Ende auch einzigen Burghauser Sieg zeigte sich Nikita Steinhauer verantwortlich, in dessen Gewichtsklasse die Salzburger keinen Ringer aufbieten konnten. Ein spannendes Duell entwickelte sich anschließend zwischen Kenan Becher und Ali Gitinov. So zog der Gast dank einer Serie an Durchdrehern schnell mit 0:12 davon. In der zweiten Runde konnte Becher den Rückstand noch auf 6:12 verkürzen, schlussendlich siegte aber auch hier der Ringer der Gäste. Trotz einer Niederlage zeigte Sultan Muhametow im Kampf mit Hamsat Albastov eine überaus respektable Leistung. Zwar wanderten am Ende drei weitere Mannschaftspunkte auf das Salzburger Punktekonto, allerdings bot Muhametow, der fünf Jahre jünger und drei Kilo leichter war als sein Gegner, einen überaus beherzten Kampf. In die Kategorie „vermeidbare Niederlage“ fiel der nächste Kampf zwischen dem bis dato ungeschlagenen Patrick Taran und Jahya Abdurachmanov. Taran machte von Anfang an Druck und ging schnell mit 6:0 in Führung. In der weiteren Kampfdauer wendete sich aber das Blatt. Patrick Taran fand auf die Nackenhebel seines Gegner keine passende Antwort und schrammte mehrfach knapp an einer Schulterniederlage vorbei. Am Ende verbuchte Abdurachmanov einen 6:13 Punkterfolg. Da auf Burghauser Seite zwei Klassen unbesetzt blieben, verbuchte die Mannschaft von Olympic Salzburg acht weitere Punkte. In den letzten beiden Duellen gingen mit Valentin Turovskij und Sascha Michel zwei weitere Burghauer Ringer auf die Matte, denen man durchaus einen Punktgewinn hätte zutrauen sollen. Gegen ihre beiden übermächtigen Gegner Bektemirov, Muhamed und Muhammed Inshapiev sahen beide aber kein Land und unterlagen jeweils vorzeitig technisch unterlegen. Endstand des Vorrundenkampfes: 4:28

Noch deutlicher wurde es im Rückrundenkampf, in dem die Stilarten getauscht wurden. So unterlag Semih Becher erneut auf Schulter und auch Korbinian Herbst musste im freien Stil aufs Blatt. Nikita Steinhauer sackte auch im zweiten Mannschaftskampf vier Punkte kampflos ein. Für den zweiten Sieg zeigte sich Kenan Becher verantwortlich, der sich nun deutlich besser auf seinen Gegner einstellen konnte und sich somit mit einem knappen Punktsieg für die vorangegangene Niederlage an Ali Gitinov revanchieren konnte. Sultan Muhametow kämpfe anschließend erneut beherzt, musste aber gegen Hamsat Albastov eine knappe Niederlage einstecken. Ein böses Ende nahm anschließend der zweite Vergleich zwischen Patrick Taran und Jahya Abdurachmanov – ein Kampf, der auffallende Parallelen zum Hinrundenkampf aufwies: So ging Taran erneut schnell in Führung, am Ende triumphierte aber sein Gegner, der erneut dank eines Nackenhebels die Wende schaffte und Taran auf beide Schultern beförderte. Und auch Sascha Michel und Valentin Turovskij mussten sich ihren Gegnern erneut vorzeitig geschlagen geben. Am Ende lautete der Endstand 30:5 zu Gunsten der Salzburger.

Bitter wurde es dann noch für die schon zahlreich anwesenden Zuschauer, die sich auf den Kampf der zweiten Mannschaft freuten. Doch hier bereitete der Gegner der Vorfreude des Publikums ein jähes Ende. Erst am Nachmittag sagte der TSG Augsburg sein Kommen ab, was auf Burghauser Seite eine Reaktion darauf unmöglich machte. Auch wenn die Burghauser Ringer nichts für die Absage konnten, so durften sich die Zuschauer zumindest über Freibier freuen.



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