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08.06.2022
 
Einblicke in den harten Trainingsalltag der Burghauser Nachwuchsringer
 
Von: Roman Hölzl


In den letzten Jahren legten die Burghauser Ringer einen sehr großen Fokus auf eine erfolgreiche Nachwuchsförderung und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen bei den Trainingseinheiten der Schülerringer. Dass dieses zeitintensive Vorhaben nun Früchte trägt, zeigten zuletzt die hervorragenden Ergebnisse bei den Bayerischen Meisterschaften, bei denen eine Vielzahl an Medaillen errungen werden konnte. Da entwickelte Konzept basiert auf mehreren Säumen und soll die jungen Athleten einerseits im Rahmen des Breitensports zur sportlichen Betätigung anregen, andererseits liegt ein großer Fokus auf der Förderung des Nachwuchsleistungssports mit der Zielsetzung, den Ringsport in Burghausen langfristig zu festigen, perspektivisch auszubauen und nachhaltig zu sichern.

Sich gemeinsam weiterentwickeln: Die Bugrhauser Nachwuchsringer waren in Untergriesbach zu Gast

Auch beim Training in Berchtesgaden warteten schweißtreibende Trainingseinheiten auf die Wacker-Ringer

Um diese unterschiedlichen Ziele in Einklang zu bringen, leitete sich die Notwendigkeit ab, die Förderung der jungen Athleten in Abhängigkeit von ihrem Trainingsalter und Leistungsniveau aufeinander abzustimmen. Im Bereich des Nachwuchsleistungssports wurde in Zusammenarbeit mit mehreren regionalen Vereinen ein Förderkonzept erarbeitet, bei dem die besten Ringer der jeweiligen Vereine zu regelmäßigen Trainingseinheiten zusammenkommen sollten. So ergibt sich durch mehr Abwechslung in der Trainingsgestaltung, einer Vielzahl an unterschiedlichen Trainingspartnern und auch durch unterschiedliche Trainer ein breiteres Spektrum an Trainingsschwerpunkten, wodurch am Ende alle Nachwuchsringer der beteiligten Vereine profitieren.

Auf Burghauser Seite wurden zuletzt vier hoffnungsvolle Nachwuchstalente auserkoren, um bei diesen intensiven Trainingseinheiten teilzunehmen: Mustafa Ermanbetov, Timur und Sultan Muhametow sowie Talha Yilmaz. „Mustafa, Timur, Sultan und Talha stellen aktuell diejenigen Burghauser Nachwuchssportler mit dem größten ringerischen Potenzial dar. Diese Talente gilt es nun im Rahmen verschiedener Trainingsmaßnahmen weiter zu fördern und weiterzuentwickeln.“, betont Burghausens Jugendleiter Halit Yilmaz, der die Nachwuchsringer über Jahre hinweg betreut und perspektivisch an den Seniorenbereich heranführen möchte. „In Burghausen haben wir mit den Bundesliga-Ringern eine Vielzahl an Spitzensportlern, die für die jungen Athleten als Idole zählen und die vorleben, dass nur durch harte Arbeit und kontinuierliches Training die hohen Ziele im Spitzensport erreicht werden können. Für unsere Trainer gilt es einerseits, die Nachwuchsringer im Spitzenbereich auf diesem langen und steinigen Weg bestmöglich zu begleiten, andererseits aber auch die Sportler im Breitensport bestmöglich zu fördern, um auch auf diesem Weg weitere ringerische Talente entwickeln zu können.“, so Yilmaz weiter.

So unternahmen die die vier designierten Nachwuchsringer in der Vergangenen Woche drei Ausflüge zu befreundeten Vereinen, um im Rahmen von mehreren Einheiten diverse Trainingsschwerpunkte zu erarbeiten. Den Auftakt der Trainingsserie machte am Donnerstag der Besuch beim Stützpunktraining beim SC Anger, bei denen die individuellen Stärken der teilnehmenden Sportler weiter vertieft werden sollten. So standen für die jungen Freistilringer Robert Molnar (SC Anger) und für die angehenden Greco-Spezialisten Halit Yilmaz (SV Wacker Burghausen) zwei erfahrene Trainer bereit, die den Nachwuchsathleten fortgeschrittene Ringer-Techniken vermittelten. Kurzfristig anberaumt wurde auf Einladung des ehemaligen Burghauser Ringers Armin Neudorfer, der mittlerweile als sportlicher Leiter des  SV Untergrießbach fungiert, am Samstag ein Bezirkstraining in der Untergriesbacher Verbandsschulturnhalle. Im Rahmen von zwei intensiven Trainingseinheiten lag der sportliche Fokus auf dem Techniktraining im Freistil-Ringen. Nach getaner Arbeit wurden die seit vielen Jahren freundschaftlichen Beziehungen der Vereine, Sportler und Trainer im Rahmen eines gemeinsamen Essens vertieft. Ohne Verschnaufpause ging es dann bereits am Sonntag mit einer weiteren Trainingseinheit beim TSV Berchtesgaden weiter, im Zuger derer es nicht nur um die Weiterentwicklung von Technik und Koordination ging, sondern auch darum, dass sich die jungen Sportler im Zweikampf mit anderen Ringern messen konnten. Ziel dieser Einheit war es, dass sich die jungen Ringer mit größtenteils unbekannten Gegnern messen und sich dadurch auf neue Gegner und deren Kampfstile einstellen müssen. Durch die wechselnden Trainingspartner und Kampfgegner sollen sich die jungen Athleten entsprechend herangeführt werden, dass im Rahmen von Wettkämpfen und Turnieren zumeist unbekannte Gegner warten, auf die es sich im Rahmen eines Kampfes schnellstmöglich einzustellen gilt.



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