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01.07.2024
 
Kein Edelmetall für Valentino Prelic bei erster U17 EM-Teilnahme
 
Von: Roman Hölzl


Wenngleich die Trainer dem Burghauser Valentino Prelic eine starke kämpferische Leistung attestierten, reichte es bei den diesjährigen U17 Europameisterschaften für die Deutsche Nachwuchshoffnung zu keinem Sieg. Denn allen voran war die Losfee dieses Mal nicht auf der Seite des trainingsfleißigen Greco-Ringers, der sich nach starken Ergebnissen bei den vorangegangenen Turnierauftritten berechtigte Hoffnungen auf eine Platzierung im Vorderfeld machen konnte.

Valentino Prelic bestritt im serbischen Novi Sad seine ersten Europameisterschaften.

Schon nach der Auslosung war klar, dass sich Valentino Prelic gegen eine Vielzahl an Spitzenringern durchsetzen wird müssen, um in Reichweite einer der begehrten Medaillen zu gelangen. Gleich im Achtelfinale traf der Burghauser auf den hochgehandelten Armenier Seyran Kirakisyan. Trotz größtmöglicher Anstrengungen konnte Prelic zwar den Kampf lange offen gestalten, am Ende musste er sich jedoch gegen seinen groß gewachsenen und körperlich starken Gegner mit 2:5 geschlagen geben. Da er dem Armenier der Finaleinzug gelang, eröffnete sich für Prelic nochmals die Chance, über die Hoffnungsrunde in den Kampf um die Medaillenränge einzugreifen. Doch mit dem Russen Petros Kuriginian wartete erneut ein bärenstarker Ringer auf Prelic. Auch in diesem Gefecht ging Prelic beherzt zu Werke, fand aber gegen den starken Russen über die kompletten Kampfdauer keine Mittel, um sich gegen seinen Kontrahenten durchzusetzen. Am Ende kassierte Prelic eine 0:5 Punktniederlage, die für ihn das Turnieraus und den elften Platz im Gesamtklassement bedeutete.

„Valentino ging hochmotiviert in seine ersten Europameisterschaften und war wahrlich nicht vom Glück verfolgt. Während sich in seinem Turnierast quasi alle Favoriten tummelten, wurden so gut wie alle anderen Ringer, die Prelic in den Vorwochen bei seinen internationalen Turniereinsätzen bereits geschlagen hatte, in den zweiten Ast gelost. Dass er dann bei seinen beiden Begegnungen auf die späteren Silber- und Bronzemedaillisten traf, war einfach nur Pech. Aber bei seinen beiden Duellen stimmte in jedem Fall sein Einsatzwille, auch wenn es zu keinem Sieg reichte.“, berichtet Matthias Maasch.



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